ST.GALLEN: Doppelt so viele Betten, neue Gastronomie: Ein neues "Walhalla" ist geplant

Die AXA Winterthur will die Liegenschaft "Walhalla" beim St.Galler Bahnhof sanieren. Das von der Candrian Hotel AG betriebene Haus soll erweitert und voraussichtlich im Herbst 2019 eröffnet werden. Dafür wurde ein langfristiges Mietverhältnis abgeschlossen.

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Das Hotel Walhalla am Bahnhofplatz St.Gallen soll im Herbst 2019 als erneuerter Hotel- und Gastronomiebetrieb eröffnet werden. (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Das Hotel Walhalla am Bahnhofplatz St.Gallen soll im Herbst 2019 als erneuerter Hotel- und Gastronomiebetrieb eröffnet werden. (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

"Das Büro- und Geschäftshaus "Walhalla" - mit dem gleichnamigen Hotel in St.Gallen - muss umfassend saniert werden, weil die Mehrheit der Gebäudeteile ihre Lebensdauer erreicht haben", heisst es in einer Medienmitteilung der AXA Winterthur. Die Besitzerin habe aus diesem Grund sämtlichen Mietern gekündigt und stehe für Nachfolge- und Übergangslösungen mit ihnen im Gespräch.

Verdoppelte Bettenkapazität
Wie es weiter im Communiqué heisst, konnte mit der Betreiberin des Hotels Walhalla, der Candrian Hotel AG, ein langfristiger Mietvertrag unterzeichnet werden. "Das Hotel wird ebenfalls umfassend saniert und erweitert." Entstehen soll folglich ein neues Mittelklassehotel mit grosszügigen Seminarräumen, wobei auch die Bettenkapazität verdoppelt werden soll. Zusätzlich dazu wird die Gastronomie im Erdgeschoss neu erarbeitet. Im Südgebäude können nach der Sanierung Büro- und Praxisräume angemietet werden.

Baustart Mitte 2018
Laut der AXA Winterthur wird als nächstes nun das Baugesuch erarbeitet - die Baueingabe ist auf Mitte 2017 geplant. Realisiert werden soll das über 30-Millionen-Franken Projekt zusammen mit dem Architekturbüro Bollhalder Eberle aus St.Gallen. Die ausführenden Firmen werden zu einem späteren Zeitpunkt bestimmt. "Unter dem Vorbehalt allfälliger Einsprachen kann mit einem Baustart Mitte 2018 und einer Eröffnung im Herbst 2019 gerechnet werden", heisst es abschliessend in der Mitteilung. (red.)