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ST.GALLEN: Diese Bands spielen am diesjährigen "Musig uf de Gass"

Am Samstag, 2. Juni bespielen 20 Bands sechs St.Galler Bühnen: Mit dabei sind dieses Jahr Wassily, Kaufmann, Ray Drma, Yes I’m Very Tired Now und viele mehr.
Musig uf de Gass 2014: Die OpenAir Bühne beim Vadiandenkmal. (Bild: Michel Canonica)

Musig uf de Gass 2014: Die OpenAir Bühne beim Vadiandenkmal. (Bild: Michel Canonica)

Traditionellerweise einige Wochen vor dem OpenAir St.Gallen bekommen am Musig uf de Gass regionale Musiker ihre Bühne. Zwanzig Bands bespielen am 2. Juni sechs St.Galler Bühnen. Gestartet wird auf der Marktgassbühne, danach kann den Acts in den Clubs Øya, Flon, Palace, Grabenhalle und Kugl gelauscht werden. Beim "Musig uf de Gass" steht die Förderung von regionalen und lokalen Bands im Mittelpunkt. Dank der langjährigen Partnerschaft mit dem Migros-Kulturprozent und einem beliebten Konzept, konnte sich "Musig uf de Gass" stetig weiterentwickeln.

Die Musik beginnt um 17 Uhr

Auf der Bühne in der Marktgasse startet das kostenlose Abendprogramm am 2. Juni mit BOTH um 17 Uhr. Die beiden Jungs lernten sich beim Schweizer Fernsehformat "Kampf der Chöre" unter der Leitung von Michael von der Heide kennen und spielen von lasziven Rocksongs bis hin zu romantischen Balladen alles. Weiter geht es mit Mr Leader. Die vierköpfige Indie Band aus der Ostschweiz bespielt seit 2013 Festival-Bühnen, Klubs und Bars. Anschliessend macht Nøø moderne Rockmusik, welche sie mit melodischen Pop-Hymnen verbinden. Mit Nagellack, langen Haaren und dekadenten Texten bringen sie jedes Publikum zum Springen, Singen und Mitfühlen. Danach wird es wild.

Wenn 70er Rock'n'Roll Attitüde, laute Gitarrenriffs und schwere Bässe aufeinander treffen, ist diese Band nicht fern: "Barefoot To The Moon" entführen ihr Publikum auf den Mond und haben laut eigenen Angaben den Moonrock erfunden. Wer sich fragt, wie das klingt, kann sich bald live davon überzeugen. Den Abschluss machen "Di Üblichä Verdächtigä", die für einen funkigen, souligen und rockigen Sound sorgen, gepaart mit französischen und Mundart-Texten in Rapform.

Regionale Musik in den Clubs

Um 20.45 Uhr startet das Programm in den Clubs. Im Flon beginnt der Abend mit der dreiköpfigen Truppe "Mr. Linus". 2013 als Akustik-Punkrock-Projekt gegründet, hat sich ihr Stil einem abrupten Wandel unterzogen: Mit kraftvollen Gitarrenriffs und harten Drum Grooves knüpfen die Jungs von Too Mad an. Stereo Kulisse bringen mit ihren digital und analogen Instrumenten frischen Wind in die Musikwelt und beenden den Abend im Flon.

Ein paar Strassen weiter eröffnet "WeRDust" den Abend im Kugl. Um 23 Uhr folgt Elio Ricca; Das Alternative-Rock-Duo um Ausnahmegitarrist Elio Ricca, bezeichnet sich selber als abwechslungsreiches low-budget Action-Drama, mit einigen Sex-Szenen und ohne Happy End. Den Abschluss macht Basil Kehl aka Wassily: Nach über 70 Liveshows in Nachtclubs und Festivals präsentiert der Zartwangige sein Debütalbum «Liebesding». Er beschreibt es als leidenschaftlichen Kitsch mit klar abgezirkelten Drum Samples und Claps. So oder so hat Wassily schon längst bewiesen, dass seine Liveauftritte das Publikum mitreissen.

Im Palace werden die Jungs von Soybomb den Abend einläuten. Das Trio kommt mit nonchalanten Tempowechseln um die Ecke geschlendert, liefert eine verschmitzte Generationskritik und findet sich irgendwo zwischen Kalkül und Chaos wieder. Danach ist es Zeit für Kaufmann: Das Soloprojekt des Churer Musikers Reto Kaufmann und Band X-Ost 2017 Gewinners, rief er im Januar 2015 ins Leben. Er erzählt in charmanter Bündner Manier Geschichten aus dem Leben und hat mit «Lisa» einen nationalen Hit gelandet.

Das Flieder Ensemble beendet den Abend im Palace gebührend mit einer 7-köpfigen Band. Die bisher starren Loops und gesampelten Klangfäden werden im dichten Gewebe schwerer Harmonien und selbstbewusster Beats vom Ensemble demontiert, neu interpretiert und zu einer dynamischen Klangwelt verdichtet - irgendwo zwischen Postrock, Triphop, Dub und Electro.

Junge Musiker im Øya

Nicht unweit vom Palace beginnt in der Grabenhalle der Abend experimentell: "Obacht Obacht" spielt den Auftakt und startet mit seinem Livesound, den er als Bedroom Rock’n’Roll und Blues Lofi betitelt. In gleicher Manier knüpft WESNO an, denn der Toggenburger mischt Mundart Rap, knallharte Baselines und trockene Beats, welche auf verschwommene Klangteppiche und warme Synthie-Klänge treffen. Mit dem nationalen Durchbruchmusiker Marc Frischknecht aka Yes I’m Very Tired Now, bekannt für seine tiefen, elektronischen Beats, leisen Grooves und der eindringlichen Stimme, wird der Abend in der Grabenhalle gebührend beendet.

Im Øya Klub, geben Lumanars & The Simplex ihr Debut: Mit 18 Jahren kann die gebürtige Holländerin bereits auf eine breite musikalische Palette zurückblicken. Abgelöst wird sie vom sexy Ostschweizer Duo Ray Drma: Die beiden Herren haben ihr Musikprojekt erst gerade gestartet, prompt erobern sie auf nationaler Ebene bereits Ohren und Herzen. Mit funkigen, bluesigen und souligen Melodien machen sie Musik, die nach «vertontem Beischlaf» klingt. Den Abschluss macht Alex Nauva, dem Sänger und Gitarristen der New Age Garage Rock Band OGMH. Mit seinem Soloprojekt lässt Nauva elektronische Beats, Synthesizer und Gitarren fusionieren und kreiert damit einen farbenfrohen Cocktail von Electronica und Indie.

Die Konzerte der Marktgassbühne sind gratis. Der Eintritt für die Clubs kostet 10 Franken. Die Übersicht über die Bands, Bühnen und Auftrittszeiten finden sich auf der Webseite des "Musig uf de Gass".

Musig uf de Gass und Startrampe am Festival

Am OpenAir St.Gallen vom 28. Juni bis 1. Juli 2018 kommen die Nachtschwärmer zum vierten Mal in den Genuss der «Musig uf de Gass & Startrampe»-Bühne. Im Vorbereich der Sitterbühne werden am Donnerstagabend ausschliesslich regionale Bands auf einer temporär aufgebauten Bühne auftreten. Diese Plattform ist eine Zusammenarbeit der Startrampe des Migros-Kulturprozents und dem Musig uf de Gass vom OpenAir St.Gallen. Wie schon beim Musig uf de Gass wird der Fokus auf die Förderung Ostschweizer Bands liegen. Dieses Jahr zeigen die Bands Mama Jefferson, Kaufmann, Ray Drma und Velvet Two Stripes ihr Können. (pd/red)

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