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ST.GALLEN: Die Theater-Sanierung beginnt frühestens 2020

Das Theater wird saniert, jedoch nicht so bald wie ursprünglich erwartet. Der Spielbetrieb im Provisorium soll frühestens im Herbst 2020 aufgenommen werden. Aber nur, wenn jetzt alles rundläuft.
Elisabeth Reisp
Der Kamin und zwei Bäume müssen weg, damit das Provisorium Platz hat. (Bild: Ralph Ribi)

Der Kamin und zwei Bäume müssen weg, damit das Provisorium Platz hat. (Bild: Ralph Ribi)

Elisabeth Reisp

elisabeth.reisp

@tagblatt.ch

Das Volk hat zur Theatersanierung deutlich Ja gesagt. Der Sanierung für 48,6 Millionen Franken steht also nichts mehr im Weg. Ob nun auch ein Provisorium für das Theater im Stadtpark so einfach aufgestellt werden kann, ist indes noch nicht gewiss. Es muss mit Einsprachen gerechnet werden.

Geplant ist, ab Herbst 2020 Aufführungen des Theaters St.Gallen in einem Provisorium zu zeigen. Ein Provisorium mit Bühne, Garderobe und natürlich einem Foyer. Um es so einfach wie möglich zu halten, wird das provisorische Schauspielhaus an das Historische und Völkerkundemuseum gebaut. So, dass dessen Eingangsbereich auch als Foyer fürs Theater genutzt werden kann. Bis dahin gilt es noch einige Zwischenschritte vorzunehmen, die sich auch als Hürden entpuppen könnten.

Ab Herbst 2020 im Provisorium

In einem ersten Schritt muss nun aber der Auftrag ausgeschrieben werden. «Dies ist der erste wichtige Schritt, um danach ein konkretes Projekt ausarbeiten zu können», sagt Claudia Eugster, verantwortlich für die Kommunikation beim kantonalen Baudepartement. Erst wenn ein ausgearbeitetes Projekt für das Provisorium vorliege, könne ein Baugesuch eingereicht werden. Im besten Fall wird es keine Einsprachen geben. Doch dies ist eher unwahrscheinlich, wie der Präsident der IG Museumsquartier gegenüber dem «SRF Regionaljournal» sagte. Die IG selbst stehe den Plänen nicht kritisch gegenüber, es gebe aber einzelne Anwohner, die mit den zusätzlichen Lasten nicht einverstanden seien. Das Baudepartement rechnet gemäss Claudia Eugster mit Frühling 2020, bis die Arbeiten für den Bau des Provisoriums aufgenommen werden können. Im Sommer werde das Theater umziehen, sodass auf die Spielsaison im Herbst 2020 der Betrieb im Provisorium aufgenommen werden könne. Im Sommer desselben Jahres solle dann auch mit den Sanierungsarbeiten am Theater begonnen werden. Diese dauern voraussichtlich zwei Jahre, bis im Sommer 2022.

Ursprünglich sollte bereits im Herbst 2019 mit der Sanierung des Theaters begonnen werden. Doch diese Pläne sind überholt. Claudia Eugster: «Der Zeitplan musste aufgrund der Abstimmung nach hinten geschoben werden.»

Das Volk hat 48,6 Millionen für die Arbeiten bewilligt. 4,5 Millionen davon sind für das Provisorium eingestellt.

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