Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

ST.GALLEN: Die Stadt bekommt ihr Tuch wieder

Die Plastik des St. Galler Künstlers Jakob Lämmler kann 2018 auf den Kornhausplatz zurückkehren. Gegen die öffentliche Auflage gab es keine Einsprachen.
David Gadze
So soll der Kornhausplatz nach Abschluss der Neugestaltung im Jahr 2018 aussehen. (Bild: Visualisierung: PD/Stadt St. Gallen)

So soll der Kornhausplatz nach Abschluss der Neugestaltung im Jahr 2018 aussehen. (Bild: Visualisierung: PD/Stadt St. Gallen)

Der Lämmlerbrunnen kann definitiv auf den Kornhausplatz zurückkehren. Gegen die öffentliche Auflage sind keine Einsprachen eingegangen. Das bestätigt Stadtingenieur Beat Rietmann. Damit kann der Brunnen ungefähr im Frühling 2018 fast am gleichen Standort wieder aufgestellt werden. Zuvor wird er in der Kunstgiesserei im Sittertobel restauriert.

Umzug des Brunnens gescheitert

Im Zuge der Neugestaltung des Bahnhofplatzes war ursprünglich vorgesehen, auf dem Kornhausplatz ein Wasserspiel zu installieren. Für den Lämmlerbrunnen suchte die Stadt einen neuen Standort, allerdings ohne Erfolg. Zudem wehrte sich ein Teil der Bevölkerung vehement gegen das Vorhaben, die Tuch-Plastik des St. Galler Künstlers Jakob Lämmler einfach zu «beseitigen». Also beschloss die Stadt, die Idee mit dem Wasserspiel zu begraben und den Lämmlerbrunnen am alten Ort wieder aufzustellen. Das brachte ihr prompt eine Anzeige eines Bürgers ein. Der Kanton wies diese jedoch ab.

Schon aufgrund einer früheren Einsprache im ordentlichen Auflageverfahren 2013 habe man entschieden, eine Projektaufteilung in Bahnhofplatz und Kornhausplatz zu erwirken, sagt Rietmann. «Dadurch konnten die Hauptarbeiten am Bahnhofplatz ohne Verzögerung beginnen.» Da die Neugestaltung des Kornhausplatzes ohnehin gegen Ende der Bauzeit, also von Herbst 2017 bis Frühling 2018, vorgesehen war, hätten die Anzeige sowie die öffentliche Auflage den Zeitplan für diesen Projektteil nicht beeinflusst. Jetzt beginne die Stadt mit der Detailprojektierung für den Kornhausplatz, sagt Rietmann. Im Herbst 2017, wenn der neue Bushof auf dem Bahnhofplatz in Betrieb genommen werden soll, beginne dann die Neugestaltung.

Dass das Restaurant Tibits, das in die ehemaligen Räumlichkeiten von St. Gallen-Bodensee-Tourismus ziehen wird, auch einen Teil des Kornhausplatzes für die Aussenbestuhlung beanspruchen wolle, habe keinen Einfluss auf dessen Neugestaltung. «Der Platz ist genügend gross, um nebst seinen Funktionen als Durchgang in die südöstliche Innenstadt und als öffentlicher Aufenthaltsraum auch andere Nutzungen zuzulassen», sagt Rietmann. So wolle das Restaurant Metropol nach Abschluss der Neugestaltung auch künftig wieder einen Biergarten aufstellen, auch andere Nutzungen wie das Kerzenziehzelt hätten weiterhin Platz. Durch den Verzicht auf das Wasserspiel sei die freie Fläche auf dem Kornhausplatz nun sogar etwas grösser.

Betrieb und Unterhalt wesentlich günstiger

Die Kosten für die Neugestaltung des Kornhausplatzes fallen mit rund 1,56 Millionen Franken leicht höher aus als ursprünglich geplant, sagt Rietmann. Die jährlichen Unterhalts- und Betriebskosten dürften jedoch um einige zehntausend Franken tiefer sein.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.