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ST.GALLEN: Beiträge an Sterbehospize in Grabs und St.Gallen bewilligt

Der St.Galler Kantonsrat hat am Montag in erster Lesung Beiträge an die beiden Sterbehospize in Grabs und St.Gallen bewilligt. Vorerst sollen dort 12 Plätze angeboten werden.
Vorgesehen ist, dass der Kanton St.Gallen ab 2018 die beiden Hospize in Grabs und St.Gallen mit jährlich total rund 300'000 Franken unterstützt. (Symbolbild) (Bild: MARTIN RUETSCHI (KEYSTONE))

Vorgesehen ist, dass der Kanton St.Gallen ab 2018 die beiden Hospize in Grabs und St.Gallen mit jährlich total rund 300'000 Franken unterstützt. (Symbolbild) (Bild: MARTIN RUETSCHI (KEYSTONE))

Im Pflegeheim Werdenberg in Grabs hat das erste Sterbehospiz im Kanton St.Gallen bereits den Pilotbetrieb aufgenommen. Ein zweites Hospiz ist in der Stadt St.Gallen geplant. Im ehemaliger Kapuzinerhospiz an der Waldstrasse werden bis Anfang 2018 sieben Zimmer eingerichtet. Später soll dann das Hospiz in die Villa Jacob umziehen, die im August um rund 20 Meter verschoben wurde.

Viele der schwer Kranken, die in den Hospizen Aufnahme finden werden, sind Krebspatientinnen und -patienten. Bei ihrer Pflege und Betreuung wird auch auf die Bedürfnisse der Angehörigen Rücksicht genommen.

Höhere Kosten in St.Gallen

Vorgesehen ist, dass der Kanton ab 2018 die beiden Hospize in Grabs und St.Gallen mit jährlich total rund 300'000 Franken unterstützt. Die Beiträge werden entsprechend der Anzahl gepflegter Personen und Pflegetage berechnet. Die vorberatende Kommission des Kantonsrats hat die Vorlage der Regierung unterstützt.

Im Kantonsrat stiess die Vorlage am Montagnachmittag grundsätzlich auf Zustimmung. Die Sprecher der Fraktionen von CVP-GLP und FDP äusserten allerdings Bedenken zur Höhe der Betriebskosten der Einrichtung in St.Gallen. Der SVP fehlte die Transparenz bei den Kosten. Weiter wurde ein Konzept für die Palliativpflege vermisst, das ambulante Angebote einschliesse.
Regierungsrat Martin Klöti (FDP) betonte, es gehe bei dieser Vorlage um einen Zwischenschritt, die Finanzierung solle bei der kommenden Revision des Sozialhilfegesetzes definitiv geregelt werden. In St.Gallen handle es sich im Gegensatz zu Grabs um eine «Solitärlösung», die Einrichtung sei keiner anderen Institution angeschlossen und weise deshalb höhere Kosten aus.
Die zweite Lesung des Geschäfts wird bereits am Dienstag stattfinden. (sda)

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