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ST.GALLEN: Adam-Allenspach muss in den zweiten Wahlgang

Die St.Galler Stadträtin Patrizia Adam (CVP) hat die Wiederwahl verpasst und muss in den zweiten Wahlgang. Nochmals antreten wird auch Maria Pappa von der SP. Ob die FDP ihren Kandidaten Marcel Rotach nochmals ins Rennen schickt, ist noch offen.
Patrizia Adam-Allenspach ist nicht bestätigt worden. (Bild: Urs Bucher/Archiv)

Patrizia Adam-Allenspach ist nicht bestätigt worden. (Bild: Urs Bucher/Archiv)

ST.GALLEN. Der St.Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin (FDP) und die drei Stadträte Nino Cozzio (CVP), Peter Jans (SP) und Markus Buschor (parteilos) sind klar wiedergewählt worden. Scheitlin erhielt als Stadtpräsident 13'606 Stimmen. Der Herausforderer Veit Rausch (GLP), der bereits vor der Wahl das Handtuch geworfen hatte, erhielt 3019 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 8643 Stimmen.

Für die übrigen vier Sitze im Stadtrat gab es sechs Kandidierende: Gewählt wurden Nino Cozzio (CVP, bisher) mit 13'606 Stimmen, Peter Jans (SP, bisher) mit 12'884 sowie Markus Buschor (parteilos, bisher) mit 12'147 Stimmen. Baudirektorin Patrizia Adam (CVP, bisher) kam auf 8964 Stimmen und verpasste das absolute Mehr um 240 Stimmen. Maria Pappa (SP, neu) erhielt 7914 Stimmen, während Marcel Rotach (FDP, neu) auf 6009 Stimmen kam. Auf Vereinzelte entfielen 1061 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 42,1 Prozent.

Zweiter Wahlgang am 27. November
Patrizia Adam zeigte sich erstaunt und enttäuscht über ihr Wahlresultat. «Ich stehe einem schwierigen und unpopulären Departement vor», sagte Adam. Sie werde sich dem zweiten Wahlgang stellen. Nochmals ins Rennen steigen will auch Maria Pappa von der SP, die rund 1000 Stimmen weniger machte als Patrizia Adam. Die SP habe einen zweiten Sitz im St.Galler Stadtrat verdient, sagte Pappa.

Noch unschlüssig über das weitere Vorgehen sind FDP und SVP. Die FDP wollte mit Marcel Rotach ihren zweiten Sitz im Stadtrat, den sie vor zwei Jahren an die SP verloren hatte, zurückerobern. Die SVP will am Montag entscheiden, ob sie mit einer eigenen Kandidatur antritt. Die Parteien haben bis zum 29. September Zeit, Wahlvorschläge zu machen. Der zweite Wahlgang findet am 27. November statt. (sda)

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