Steinbruch neu nutzen

Ein anders genutzter Steinbruch könnte laut dem Lutzenberger Gemeinderat ein Parkplatzproblem entschärfen und neues Baugebiet erschliessen.

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LUTZENBERG. Wie der Gemeinderat mitteilt, hat er eine weitere Nutzung des Steinbruchs geprüft. Die Gemeinde hat 2007 das Grundstück Nr. 644, Kapf, Wienacht-Tobel, erworben. Es umfasst nebst einer grossen Wiese auch einen stillgelegten Steinbruch, der verwildert ist. Der Steinbruch könnte Aushubmaterial von 27 500 m³ aufnehmen und dann begrünt werden. Als Begleitprojekt könnten 15 Parkplätze zur Entschärfung des Parkplatzproblems im Bereich Tolen erstellt werden. Später wäre auch die Erschliessung eines zukünftigen Baugebiets möglich. Der Rat wird das Projekt laut Mitteilung weiterbearbeiten.

Anhänger angeschafft

Weiter teilt der Gemeinderat mit, dass das Fahrzeug «Aebi» verkauft wurde. Mit dem Erlös wurde ein Anhänger angeschafft. Dieser verfügt über Bordwände sowie über eine befahrbare Rampe. Der neue Anhänger kann für verschiedene Arbeiten eingesetzt werden.

Im Zuge der Bauarbeiten an der Appenzellerstrasse soll der Meteorwasser-Anschluss für das geplante Baugebiet vorgesehen und vorbereitet werden. Das Ingenieurbüro Wälli AG empfiehlt, dass die Meteorwasserleitung bis zum Erschliessungspunkt gezogen werden soll. Die Arbeiten sollten noch während der Bauphase durch die ausführenden Firmen der Strassensanierung vorgenommen werden. Die Kosten für die Fortsetzung der Abwasser- und Meteorwasserleitungen können im Rahmen der KV-Summe für die ordentliche Erneuerung der Abwasserleitungen erstellt werden. Der Gemeinderat genehmigt die Auftragsvergabe und erteilt dem Ingenieurbüro Wälli AG die Ermächtigung, die entsprechenden Arbeiten in die Wege zu leiten.

20 Jahre Wienachtsmarkt

Laut Mitteilung des Lutzenberger Gemeinderats findet am 2. Dezember zum 20. Mal der Weihnachtsmarkt in Wienacht-Tobel statt. Dieser Anlass zieht stets viele Besucherinnen und Besucher an. Zum Markt gehören nebst weihnachtlichen Kunstgegenständen auch Spezialitäten, die in Privathäusern von engagierten Dorfbewohnern mit grossem Aufwand angeboten werden. Der Rat hat sich entschlossen – als Dank für die Arbeit der Organisatoren, der Privaten im Weiler Tobel und der Vereine – das Vorhaben finanziell zu unterstützen. (Gk.)