STEINACH: «Wasser ist ein wichtiges Gut»

An der GV der Wasserversorgungs-Genossenschaft stellte Präsident Toni Betschart erneut eine gute Wasserqualität fest. Zudem machte er Angaben über das neue Wasserreglement, das voraussichtlich im Herbst an die Gemeindeverwaltung zur Prüfung geht.

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Zum 10-Jahr-Jubiläum als Präsident wird Toni Betschart von Aktuarin Daniela Popp ein Präsent überreicht. (Bild: Fritz Heinze)

Zum 10-Jahr-Jubiläum als Präsident wird Toni Betschart von Aktuarin Daniela Popp ein Präsent überreicht. (Bild: Fritz Heinze)

Es war die 115. ordentliche Generalversammlung der Wasser­versorgungs-Genossenschaft Stein­ach. Der Anlass fand im Restaurant Blume statt. 55 Genos­senschafterinnen und Genossenschafter waren anwesend. Die Zuhörenden zeigten grosses Interesse und Präsident Toni Betschart machte in seinen Ausführungen einmal mehr klar, dass Wasser ein wichtiges Gut sei. In seinen Ausführungen war alles über das Steinacher Wasser zu erfahren. Zum Beispiel vom Anstieg des Verbrauches gegenüber letztem Jahr um 4,7 Prozent und der Wasserqualität: «Dem aufbereiteten Bodenseewasser wird eine gute Trinkwasserqualität attestiert.» Bei der Instandhaltung des Leitungsnetzes konnte mit 700 Metern die angestrebte Erneuerungsrate übertroffen werden. Jedoch wurde auch über Rohrbrüche gesprochen. Beim Leitungsbruch Schulstrasse/Einlenker Obersteinach nahm die Reparatur längere Zeit in Anspruch. Die sechs Meter lange Gussleitung wurde durch eine PE-Leitung ersetzt. Insgesamt nahm die Genossenschaft drei Rohrbrüche zur Kenntnis. Dem neuen Wasserreglement widmete sich der Präsident speziell. Vorgesehen ist die Einladung der Genossenschafter zu einer erläuternden Sitzung im Verlaufe des Sommers und im Herbst dürfte das Reglement in den Gemeinderat zur Überprüfung gehen. Wichtig sei bei dieser Neuauflage der Umstand, dass das Reglement nach abschliessender Überprüfung dem fakultativen Referendum unterstellt werde, was bei der aktuellen Fassung nicht geschehen sei, betonte Betschart. Im Übrigen sei das neue Reglement eine überarbeitete Fassung, in der die Erfahrung der vergangenen Jahre eingeflossen sei.

Kassier Stefan Raible musste zwar ein Minus von 120000 Franken bekanntgeben, doch wird der Wassertarif für 2017 unverändert bleiben. Dazu sagte Toni Betschart: «Wir sind eine gesunde, schuldenfreie Genossenschaft. Mit den Netzbaureserven sind wir auf gutem Weg. Erst eine weitere Erhöhung der Netzbaureserven würden eine Reduktion des Wasserpreises mit sich bringen.» Seine Leistungen wurden honoriert. Für zehn Jahre als Präsident gab es ein Präsent. (he)