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STEINACH: Nach Raubüberfall im Steinacher Volg: "Die Mitarbeitenden werden betreut"

In Steinach ist am Samstagabend die Volg-Filiale ausgeraubt worden. Der bewaffnete Täter erbeutete mehrere Hundert Franken. Das Volg-Team wird nun betreut.
Perrine Woodtli
Bild: Jolanda Riedener

Bild: Jolanda Riedener

Samstagabend, kurz vor Ladenschluss in der Volg-Filiale in Steinach. Eigentlich hätte die Verkäuferin bald Feierabend. Doch dann betritt ein komplett schwarz angezogener und maskierter Mann den Laden an der Hauptstrasse. Der mit einer Faustfeuerwaffe bewaffnete Vermummte verlangt Bargeld von der Angestellten. Diese muss das Geld in einen Beutel legen. Der Täter erbeutet mehrere Hundert Franken und flüchtet.

Dieses Szenario spielte sich am Samstagabend kurz vor 21 Uhr im Volg in Steinach ab. Verletzt wurde niemand. Dennoch dürfte der Überfall ein Schock für die Mitarbeiterin gewesen sein. "Zum Gesundheitszustand der Angestellten geben wir keine Auskunft", sagt Tamara Scheibli, Mediensprecherin der Volg Konsumwaren AG, auf Anfrage. Nur so viel: Das Verkaufs-Team werde nun vom zuständigen Vorgesetzten sowie von "Care Link" betreut. Die Organisation unterstützt nach einem Überfall die betroffenen Mitarbeitenden und leistet psychologische Hilfe.

Überfälle auf Einkaufsgeschäfte sind keine Seltenheit. Deshalb werden Überfälle laut Tamara Scheibli regelmässig an internen Schulungen thematisiert. "Unsere Mitarbeitenden werden entsprechend geschult, um sich im Notfall korrekt zu verhalten." Indem die Verkäuferin am Samstag dem Täter gleich das Geld übergeben hatte, habe die Frau genau richtig gehandelt, sagt Tamara Scheibli. "Im Schweizer Detailhandel kommt es leider immer wieder zu Überfällen. Was die Volg-Läden anbelangt, können wir aber keine aussergewöhnliche Häufung feststellen", sagt die Mediensprecherin. Die Aufklärungsrate bei Überfällen auf Volg-Läden sei zudem hoch und die Täter würden meistens gefasst werden.

Suche nach Täter geht weiter

Der Täter in Steinach aber konnte bis anhin nicht gefasst werden. Die sofort eingeleitete Fahndung am Samstagabend, bei der auch Spürhunde eingesetzt wurden, blieb erfolglos. Ebenso ergebnislos blieb die am Sonntag fortgeführte Suche, sagt Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage. "Die Hunde suchten nach einer Spur, die uns die Richtung zeigen könne, in welche der Täter gegangen ist", sagt Rezzoli. Die Ermittlungen laufen nun weiter – eine Suche wird es gemäss Rezzoli aber eher nicht mehr geben. Hinweise von möglichen Zeugen sind bislang keine eingegangen.

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