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STEINACH: Gewählter Gemeinderat verzichtet auf Amt

SVP-Mann Markus Mäder ist am Wochenende mit 699 Stimmen in den Steinacher Gemeinderat gewählt worden. Nun macht er einen Rückzieher - er nimmt die Wahl nicht an.
"Ein konstruktives Miteinander zum Wohle der Gemeinde werde schwieriger", sagt SVP-Mann Markus Mäder. Der gewählte Steinacher Gemeinderat nimmt seine Wahl nicht an. (Bild: pd)

"Ein konstruktives Miteinander zum Wohle der Gemeinde werde schwieriger", sagt SVP-Mann Markus Mäder. Der gewählte Steinacher Gemeinderat nimmt seine Wahl nicht an. (Bild: pd)

STEINACH. "Ich akzeptiere die Wahl beim Gemeindepräsidium, sehe jedoch kaum Hoffnung, dass sich die Zusammenarbeit im Gemeinderat in der neuen Legislatur zum Positiven verändern wird", schreibt der Ursteinacher Markus Mäder in einer Mitteilung am Dienstag.

Aufgrund des Wahlergebnisses des Gemeindepräsidiums am vergangenen Sonntag habe er sich entschieden, die erneute Wahl in den Gemeinderat von Steinach nicht anzunehmen. "Mit dem Verzicht auf Annahme der Wahl werde ich mich im Januar 2017 aus der Kommunalpolitik von Steinach zurückziehen", schreibt der SVP-Politiker weiter.

Kein konstruktives Miteinander
Seit elf Jahren amtet Mäder in Steinach als Mitglied des Gemeinderats. In seiner Amtszeit habe er zwei verschiedene Gemeindepräsidenten und zwei verschiedene Führungsqualitäten kennengelernt, wie Mäder schreibt. "In den vergangenen acht Jahren standen im Gemeinderat leider immer mehr persönliche Befindlichkeiten, anstatt die Sache im Zentrum. Ein konstruktives Miteinander zum Wohle der Gemeinde und der Bevölkerung wurde zusehends schwieriger."

Bereits im Vorfeld äusserte die SVP Steinach ihre Unzufriedenheit mit der Gemeindeführung. Der umstrittene Roland Brändli hat die Wiederwahl zum Gemeindepräsidenten jedoch im ersten Wahlgang geschafft. Da noch ein Mitglied im Gemeinderat fehlt, kommt es in Steinach zu einem zweiten Wahlgang.

Im Hinblick darauf müssen demnach statt bisher einem Sitzt, neu deren zwei besetzt werden. Mit Mäders Verzicht werde die SVP Steinach laut Communiqué in den nächsten vier Jahren voraussichtlich nicht mehr im Gemeinderat vertreten sein. Die Partei verzichtet auf eine Kandidatur im zweiten Wahlgang. (pd/lex)







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