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STEG: Verlauf des Uferwegs in Rorschacherberg ist fixiert

Der Seeuferweg in Rorschacherberg samt Aufschüttungen steht fest. Am 10. Februar 2019 wird über den Kredit abgestimmt. Wie teuer das umstrittene Projekt wird, ist noch unklar. Widerstand hat sich bereits formiert.
Jolanda Riedener
Nun ist klar, wo genau der Uferweg am Rorschacherberger Seeufer entlang führt. Es werden dazu zwei Aufschüttungen vorgenommen. (Bild: Hardy Buob (März 2017))

Nun ist klar, wo genau der Uferweg am Rorschacherberger Seeufer entlang führt. Es werden dazu zwei Aufschüttungen vorgenommen. (Bild: Hardy Buob (März 2017))

Jolanda Riedener

jolanda.riedener@tagblatt.ch

Es ist eine Lücke, die mit dem Uferweg geschlossen werden soll. Verschiedene Anläufe, den Uferteil im Rorschacherberger Neuseeland der Bevölkerung zugänglich zu machen, scheiterten bereits. Der geplante Steg, der teilweise auf Aufschüttungen in Ufernähe verlaufen soll, könnte die Lücke endlich schliessen.

Die Gemeinde Rorschacherberg hat nun den genauen Verlauf des Seeuferwegs festgelegt, wie es im Mitteilungsblatt «Rundblick» heisst. Er führt vom westlichen Ufervorsprung über einen Steg zur ersten Vorschüttung. Danach verläuft er über die Vorschüttung am Ufer entlang weiter in Richtung Osten, wo der Weg wieder als Brücke über die Bacheinmündung führt und auf der Höhe der Mangklinik auf eine zweite Aufschüttung zum Hörnlibuck führt.

Anstösser künden Einsprachen an

Gemäss Gemeindepräsident Beat Hirs habe man die Anstösser im Vorfeld angehört. «Es wurden bereits Rechtsmittel gegen das Projekt angekündigt. Die Lösung, die wir präsentieren, muss deshalb wenig Ecken und Kanten haben und gegen Vorbehalte standhalten», sagt Hirs. Der Gemeinderat wird die Pläne deshalb zur Vorprüfung an kantonale Fachstellen einreichen.

Bei einem positiven Abstimmungsresultat würde danach die Ausführungsplanung in Angriff genommen. «Diese ist kostenintensiv, deshalb müssen wir vorher wissen, ob die Stimmbürgerinnen und -bürger den Seeuferweg wollen», sagt Hirs. Eine von der Gemeinde durchgeführte Meinungsumfrage zeigte, dass 54 Prozent den Seeuferweg für Fussgänger sowie einen separaten Veloweg befürworten.

«Es ist von einem knappen Abstimmungsresultat auszugehen», sagt Hirs. Dies auch, weil sich die Kritiker kaum fürs Projekt begeistern liessen, egal wie es ausfallen würde. Die effektiven Kosten für den Seeuferweg, insbesondere den Beitrag, den die Gemeinde tragen muss, würden vor der Abstimmung kommuniziert. Erst dann, weil man noch nicht alle Auflagen des Kantons und die damit verbundenen Kosten kenne. «Sicher ist, dass diese Version etwas günstiger ist als jene, über die 2015 abgestimmt wurde», sagt Hirs. Damals lehnten die Rorschacherberger Stimmberechtigten den Baukredit von 3,5 Millionen Franken mit 78 Prozent Nein-Stimmen ab, 2 Millionen Franken hätte der Kanton beigesteuert.

Sollte das aktuelle Projekt erneut keine Chance bei den Stimmbürgern haben, wäre die Chance für den Seeuferweg für lange Zeit vertan, wie es im «Rundblick» unmissverständlich heisst.

Mit den Anschüttungen soll das Seeufer gleichzeitig renaturiert werden. Der Lebensraum, der mit den hart verbauten Ufermauern 1860 zerstört wurde, soll dank der sanft abfallenden Aufschüttungen wieder hergestellt werden, um so Tieren sowie Pflanzen Platz zu bieten.

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