Steak und Burger in der Curlinghalle

Im Eissportzentrum Lerchenfeld direkt über den Curlingfeldern hat vor zwei Monaten das Restaurant Takeout eröffnet. Aufgrund der Lage fehlt es ihm an Laufkundschaft. Der Wirt hat aber einen Plan, wie er das ändern will.

Drucken
Teilen
Wirt Martin Sistek in seinem Restaurant Takeout. (Bild: Olivia Fankhauser)

Wirt Martin Sistek in seinem Restaurant Takeout. (Bild: Olivia Fankhauser)

Anfang November hat im Neubau der Curlinghalle Lerchenfeld das Restaurant Takeout eröffnet. Pächter Martin Sistek ist zufrieden mit seinem Start, jedoch plagt ihn ein wesentliches Problem: Viele Passanten denken, dass es sich beim «Takeout» um ein Vereinslokal handle. Dem ist nicht so: «Wir sind ein öffentliches Restaurant und möchten vor allem auch Nicht-Curler ansprechen», sagt Sistek.

Jüngere Kundschaft ansprechen

Dem 50-Jährigen ist es ein grosses Anliegen, dass auch mehr Laufkundschaft den Weg in sein Restaurant findet. Um das voranzutreiben, hat Martin Sistek auch schon einen Plan: Er möchte das Restaurant Takeout in ein «Steak und Burgerhaus» verwandeln. Lokale dieser Art gebe es in St. Gallen viel zu wenige, sagt Sistek. Durch die neuen Speisen auf der Karte möchte er vor allem jüngere Kundschaft ansprechen. Dennoch will er das «Steak und Burgerhaus» auf einem höheren Niveau führen und nicht Fast-Food-Restaurants gleichen. Er habe zuerst schauen wollen, wie das Restaurant ankomme, bevor er den Plan des «Steak und Burgerhauses» in die Tat umsetzen wollte, sagt der Familienvater. Das Team des Restaurants Takeout besteht aus drei Köchen und zwei Serviceangestellten. Sistek steht gelegentlich selbst am Herd. Das Restaurant Takeout ist sein erstes eigenes Restaurant.

Wie der Vater, so der Sohn

Sistek ist im Gastgewerbe aufgewachsen und arbeitet nun seit 30 Jahren selbst in dieser Sparte. Er erhält sehr viel Unterstützung von seinem Vater Hans und seiner Frau Nadja. Auch seine zwölfjährige Tochter Talissa beginne schon im Restaurant mitzuhelfen. «Ich möchte das Restaurant Takeout als Familienbetrieb aufziehen, wie es zuvor mein Vater gemacht hat», sagt Sistek. (ofh)