Startschuss fiel vor zehn Jahren

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Geduld Die Geschichte der Neugestaltung von Marktplatz, Bohl und Blumenmarkt dauert bereits seit 2007. Damals gelangte der Stadtrat mit einem Bericht ans Stadtparlament. 2008 wurde ein Projektwettbewerb durchgeführt, aus dem «Josy und Orazio» von Armin Benz und Martin Engeler als das beste hervorging.

Im Mai 2011 stimmten die St. Gallerinnen und St. Galler über einen Verpflichtungskredit von 35,8 Millionen Franken ab. Sie versenkten die Marktplatz-Neugestaltung mit einem Nein-Stimmen-Anteil von 53 Prozent.

Der Stadtrat gab dann eine Vox-Analyse in Auftrag. Deren Ergebnis wurde so interpretiert: Die Stimmbeteiligten hatten sich im Wesentlichen an der Beteiligung der Stadt an einer geplanten Tiefgarage beim Schibenertor und an der Demontage der Calatrava-Halle auf dem Bohl gestört. Das Projekt wurde abgespeckt. Im März 2015 kam die Marktplatz-Neugestaltung erneut an die Urne; es ging um einen Verpflichtungskredit von 14 Millionen Franken. FDP, SVP und das Gewerbe hatten das Referendum ergriffen. Diesmal schickten die Stimmberechtigten die Vorlage mit einem Nein-Stimmen-Anteil von 58 Prozent bachab.

Der dritte Anlauf kommt jetzt in eine wichtige Phase. (dwi)