Start in die 3. Liga misslingt

Im Duell der Absteiger aus der 2. Liga verlor der FC Staad bei Au-Berneck mit 1:2 Toren. Die Seebuben legten Protest ein, wegen eines auf kuriose Weise nicht anerkannten Treffers.

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Vom Ball verfolgt: Hutter (vorne) und Fischer im Zweikampf. (Bild: Yves Solenthaler)

Vom Ball verfolgt: Hutter (vorne) und Fischer im Zweikampf. (Bild: Yves Solenthaler)

staad. Die beiden Absteiger hatten ihre Mannschaften auf die neue Saison drastisch umgebaut, und entsprechend standen sich zwei sehr junge Mannschaften gegenüber. Die Teams bekämpften sich vorwiegend im Mittelfeld. Als sich ein torlose Pausenresultat abzeichnete schlug das Heimteam doch noch zu. Lichtenstern überwand mit einem Volleyschuss den Gästehüter zum 1:0.

Ausgleich durch Acklin

Der zweite Durchgang war noch keine zwei Minuten alt, als den Seebuben der Ausgleich gelang. Die Auer Defensive war nicht richtig geordnet, was Acklin mittels Flachschuss zum 1:1 ausnützte. Die Auer verloren etwas den Tritt, und als Höhepunkt folgte in der 56. Minute der Platzverweis von Winterberg.

In der 68. Minute kam es zu einer Szene, über die noch lange nach dem Schlusspfiff diskutiert wurde. Dabei stand Schiedsrichter Huber im Mittelpunkt. Nach einem Zweikampf sprach er den Auern auf der Höhe der Mittellinie einen Freistoss zu.

Es waren jedoch die Gäste, die den Ball spielten und durch Hausmann das vermeintliche Führungstor erzielten. Der Schiedsrichter zeigte auch sofort zur Mitte. Nachdem ihn Trainer Niederer jedoch lautstark auf seinen Fehler aufmerksam gemacht hatte, nahm der Schiedsrichter die Entscheidung wieder zurück und liess das Spiel mit dem Freistoss zugunsten des Heimteams wieder aufnehmen.

Staader im Pech

Nach grosser Aufregung wurde wieder Fussball gespielt. Die Auer setzten in Unterzahl den Lucky Punch. Nach einer Kombination über Colic und Egger war es in der 87. Minute Schudel, der zum glücklichen 2:1-Schlussresultat einschieben konnte. (hge)

Staad: Weishaupt; Jan Liechti, Fischer (86. Camenzind), Bosshart, Hitz, Acklin, Bislim (66. Straube), Marco Liechti, Rüst (82. Egli), Hausmann, Lang.

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