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Stark, schlagkräftig – und ohne Pferd

Die Ehren-Födlebürger haben gewählt
Ins Fasnachtsparadies befördert wird die neue Ehren-Födlebür­gerin am Samstag mit der Konfettikanone. (Bild: Urs Bucher)

Ins Fasnachtsparadies befördert wird die neue Ehren-Födlebür­gerin am Samstag mit der Konfettikanone. (Bild: Urs Bucher)

Am Samstag wird die Gilde der Ehren-Födlebürger (Föbüs) und Ehren-Födlebürgerinnen (Föbinen) um ein Mitglied reicher. Zum 44. Mal wird beim Aufnahmezeremoniell zu Füssen von Stadtvater Vadian jemandem mit viel Konfetti der letzte Rest Spiessbürgertum ausgetrieben. Und seit gestern wissen wir, dass alle falsch lagen, die geunkt haben, dass sowieso wieder irgendein Mann zu dieser Fasnachtsehre kommen werde. Gekürt wird nämlich Föbine Nummer neun. Der Name allerdings bleibt alter Tradition folgend bis Samstag geheim. Nur ein Rätseltext von Föbine Mélanie XII. Knüsel-Rietmann liefert wie üblich Hinweise darauf, wer es sein könnte.

Dieser Text legt es – wie ebenfalls üblich – darauf an, falsche Spuren zu legen. Drum sei hier wenigstens klargestellt: Ins Fasnachtsparadies zieht diesmal keine Politikerin ein. Die Auserwählte ist nicht Neo-Stadträtin Sonja Lüthi, alt Stadträtin Barbara Eberhard oder alt Regierungsrätin Kathrin Hilber. Das ist sicher. Auch wenn Hilber eine Eigenschaft mit der neuen Föbine teilt: Sie gilt als starke Frau, die sehr wohl in der Lage war, ihren Regierungsgspänli «den Gang einzulegen», wie man so schön sagt.

Wer aber ist es? Glaubt man den Hinweisen der Föbüs, handelt es sich um eine sportliche Frau. Eine mit Schlagkraft – ob im wörtlichen oder im übertragenen Sinn bleibt im Moment dahin gestellt. Auf jeden Fall gerät «die Neue» beim Treppensteigen «nicht so schnell in Atemnot». Und sie betreut gemäss Mélanie XII. unter anderem den Nachwuchs in einer wenig zimperlichen Sportart. Reiterin ist sie aber keine: Das haben die Pferde liebenden Schwestern verbockt. Sie setzten die Föbine als Mädchen auf einen Gaul, der dann auch prompt durchbrannte: «Es ist ein Wunder, dass ich das überlebt habe!» (vre)

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