Standortmarketing auch mit kleinerem Budget lösbar

Die SP Gossau-Arnegg steht einer Standortmarketing-Organisation grundsätzlich positiv gegenüber. Sie arbeite gerne an der Überprüfung der Organisationsstruktur mit.

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Es zeuge von Weitblick, dass Daniel Lehmann, Präsident der Lenkungsgruppe, und Max Nadig, Leiter der Standortmarketing-Organisation (SMO), ihre Rücktritte auf Ende 2011 frühzeitig bekanntgegeben haben, heisst es in einer Stellungnahme der Partei. «Die Lenkungsgruppe ist ein wichtiges strategisches Gremium und dient insbesondere auch der Vernetzung.» Nebst den Gemeinde- und Wirtschaftsvertretern sei es wichtig, dass auch die IG Kultur und die IG Sport vertreten seien, um die Interessen der Vereine einzubringen. Würden alle Parteien in den Lenkungsausschuss integriert, würde das Gremium wohl zu gross, und nur einzelne Parteien einbeziehen wäre unzulässig, schreibt die SP weiter.

Kommunikativ, praxisorientiert

Die Vor- und Nachteile der auf Mandatsbasis gearbeiteten SMO müssten diskutiert werden. Die Aufgaben der SMO seien aus Sicht der SP grundsätzlich richtig definiert. Die neue Leiterin oder der neue Leiter der SMO müsse eine kommunikative und praxisorientierte Person sein, die insbesondere anpacken und umsetzen könne, was auf strategischer Ebene (Lenkungsausschuss) beschlossen werde. «Der neue Präsident der Lenkungsgruppe muss unabhängig und vernetzt denken können und über Weitblick und Offenheit verfügen», so die SP.

Mit kleinerem Budget lösbar

250 000 Franken pro Jahr für die SMO sei ein hoher Betrag. «Die Entwicklungs-, Organisations- und Vernetzungsaufgaben müssten auch mit einem wesentlich kleineren Budget gut lösbar sein», schreibt die SP weiter. Die SMO müsse in Zukunft eine offensivere Informationspolitik fahren.

Nicht angebracht sei die wiederholte destruktive Kritik insbesondere der SVP an der SMO. «Kritik darf sich nicht in populistischer Miesmacherei und Sparhysterie erschöpfen, sondern muss förderorientierte Perspektiven aufzeigen.» (pd/rb)

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