Standorte strategisch sichern

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Leerbestand In St. Gallen gibt es ein feinmaschiges Netz an Kindergärten, und die Stadt knüpft ständig daran weiter. «Gerade in Quartieren, in denen eine rege Bautätigkeit herrscht, sind frühzeitig Kindergärten einzuplanen und zu realisieren», heisst es im Postulatsbericht zum Ausbau der FSA-plus-Standorte. Die Stadt denke in dieser Frage strategisch und sichere sich gewisse Kindergartenstandorte auch dann, wenn es gemäss Geburtsstatistik nicht dringend ist. Nicht alle diese Räume werden ständig als Kindergärten genutzt. Im Gegenteil: Ein «angemessener Leerbestand» ist gemäss Bericht nötig, um gut planen zu können. Häufig würden nicht benötigte Kindergärten an Spielgruppen vermietet. «Dieser Prozess funktioniert gut, unbürokratisch und einvernehmlich», heisst es im Bericht. Das Liegenschaftenamt kann die Räume aber auch für schulfremde Zwecke vermieten. (rbe)