Standort für eine Deponie im Rütiholz ist «günstig»

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Häggenschwil Nach 6 Kernbohrungen, 11 Baggerschlitzen und 21 Rammsondierungen steht nun fest: Das Gebiet Rütiholz in Häggenschwil eignet sich für den Aufbau einer Deponieschüttung. Die Auswertungen aus den im Februar gemachten Untersuchungen liegen nämlich jetzt vor, wie es im Mitteilungsblatt der Gemeinde Häggenschwil heisst.

Mit den Kernbohrungen seien Erkenntnisse über den tieferen Untergrund und die Zusammensetzung von Fels und Moräne gewonnen worden. Während die Rammsondierungen insbesondere Aussagen zur Lagerungsdichte des Untergrundes und zur Tiefe der Felsoberfläche lieferten. Mit den Baggerschlitzen seien die so erhaltenen Informationen über den Untergrund ergänzt und verdichtet worden. Die Messungen hat das Büro FS Geotechnik AG im Auftrag der Resdag Ressourcen + Deponien AG durchgeführt.

Ziel der Untersuchungen war es, die Machbarkeit einer Deponie für sauberes Aushubmaterial am Standort zwischen Sitter und dem Moränenhügel Altrütiholz zu prüfen. Wichtige Aspekte waren dabei vor allem die Wechselwirkung einer Deponieschüttung mit Hang- und Grundwasser und die Böschungsstabilität zur Sitter, wie es weiter heisst. Es wurde festgestellt, dass im Flachbereich eine Lockergesteinsschicht bestehe. Der Moränenhügel selbst sei aus kompaktem Lockergesteinsmaterial aufgebaut. Gesamthaft betrachtet seien die geologischen Voraussetzungen für den Aufbau einer Deponieschüttung günstig. (gk/ad)