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Stammkunden kommen wegen «Zopf und Schnaps»

Zwischen Andwil und Gossau, im Albertschwil 585, befindet sich der «Hofstadl». Auf der einen Seite der Strasse fällt der Blick auf einen Bauernhof mit Rinderzucht, angrenzend ist ein Gastro- und Landwirtschaftsbetrieb zu sehen.
Christina Dietze
Landwirt Christoph Koch hat sich auf Backwaren, Konfitüre und Schnaps spezialisiert. (Bild: Christina Dietze)

Landwirt Christoph Koch hat sich auf Backwaren, Konfitüre und Schnaps spezialisiert. (Bild: Christina Dietze)

Zwischen Andwil und Gossau, im Albertschwil 585, befindet sich der «Hofstadl». Auf der einen Seite der Strasse fällt der Blick auf einen Bauernhof mit Rinderzucht, angrenzend ist ein Gastro- und Landwirtschaftsbetrieb zu sehen. Auf der gegenüberliegenden Seite erblickt man die pastellfarbene Fassade des Hofladens. Ein langes Regal, gefüllt mit hausgemachten Guezli und dem nach Eigenrezept gebrannten Schnaps «Stadl-Prune», nimmt die hintere Wand im Laden ein.

Neben und hinter der Theke lassen leere Regale erahnen, welche Produkte noch alle ausgestellt werden, wenn der Hofladen samstags geöffnet hat. «Die Entwicklung ist eine vom typischen Hofladen hin zu einem bäckereilastigen Geschäft», sagt Christoph Koch, der den Betrieb in der vierten Generation führt.

Die über die Jahre treuen Stammkunden und Bekannten kommen vor allem wegen des «Zopf am Samstag», der hausgemachten Backwaren und nach eigenem Rezept gebrannten Schnäpsen sowie der selbstgemachten Konfitüre in den Laden. Auch der Süssmost und die Biber sind Spezialitäten des «Hofstadl». Zum Angebot gehören auch Käse- und Fleischprodukte. «In früheren Jahren waren wir auch noch auf dem Wochenmarkt Gossau anzutreffen», sagt Koch. Die 7000 Mastpoulets werden nun vermehrt an grössere Abnehmer wie Militär- und Gastrobetriebe abgesetzt. Auch die Erzeugnisse des 16 Hektaren grossen Landwirtschaftsbetriebes finden saisonweise ihren Platz im Sortiment. Dazu gehören selber angebaute Salate, Zucchetti und Kohlrabi. Vergangene Woche sei gerade die Saison von Freilandsalat zu Ende gegangen. Spezielle Backwaren und individuelle Geschenkkörbe seien auf Bestellung erhältlich.

Die Öffnungszeiten sind gemäss Koch den geographischen Gegebenheiten des Ladens angepasst worden. Spontane Besucher gibt es laut Koch wegen des abgelegenen Standortes nicht sehr oft. «Das Vermarktungsgeschäft ist ein persönliches Beziehungsgeschäft», betont Chistoph Koch. «Ich leite das Geschäft in der vierten Generation, die fünfte befindet sich in Ausbildung.» Der Laden ist samstags von 7.30 bis 12 Uhr geöffnet.

Bild: Christina Dietze

Bild: Christina Dietze

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