Städtische CVP begrüsst neue Lösung für «Flade»

Vereinbarung Die CVP der Stadt St. Gallen ist gemäss einer Mitteilung erfreut über die Lösung für die Katholische Kantonssekundarschule (im Volksmund «Flade»), die die Stadt und der katholische Konfessionsteil ausgehandelt haben.

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Vereinbarung Die CVP der Stadt St. Gallen ist gemäss einer Mitteilung erfreut über die Lösung für die Katholische Kantonssekundarschule (im Volksmund «Flade»), die die Stadt und der katholische Konfessionsteil ausgehandelt haben. Aus der Partei ist die Vereinbarung «ein bildungspolitischer Meilenstein, der eine in der Stadt stark verwurzelte Schule erhält und gleichzeitig für einen kostenlosen Zugang auch für Nichtkatholiken aus der Stadt sorgt». In St. Gallen bestehe damit ab 2019 die einzigartige Möglichkeit für Erziehungsberechtigte zu entscheiden, bei welchem Schulträger sie ihre Kinder in der Oberstufe beschulen lassen wollten, schreibt die CVP.

Es sei «ein Durchbruch», dass Stadt und Konfessionsteil die Zukunft der «Flade» mit ihrem eigenständigen Profil sicherten und anderseits dafür sorgten, dass dabei das geltende kantonale Oberstufenkonzept nun auch in der Stadt umgesetzt werden könne. Damit werde Sekundar- und Realschule in der Stadt gestärkt und gut positioniert.

Konkurrenz gut für Qualität und Schulentwicklung

Die Vereinbarung zwischen Stadt und Konfessionsteil sieht vor, dass ab 2019 an allen Oberstufenschulen auf Stadtgebiet Sekundar- und Realschulklassen geführt werden. Aus Kapazitätsgründen werden höchstens 30 Prozent aller Schülerinnen und Schüler dieser Stufe die «Flade» besuchen. Sollten sich mehr Eltern für diese Schule interessieren, entscheidet das Los, wer tatsächlich aufgenommen wird.

Die CVP begrüsst, dass damit auch in Zukunft auf Stadtgebiet zwei Oberstufen-Schulträger bestehen. Diese Art der Konkurrenz beeinflusse die Qualität und die Entwicklung der Schulen alles in allem nämlich positiv, heisst es in der Mitteilung der Partei. (pd/vre)