Städter befinden über KVA-Sanierung

Der erste städtische Urnengang des Jahres im März wird wohl keine hohen Wellen werfen. Spannender wird's im Frühsommer. Dann geht es um die Neugestaltung des Bahnhofplatzes und die VBSG-Ausgliederung.

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Am 3. März ist der erste Abstimmungstermin des Jahres. Auf nationaler Ebene wird dann über die polarisierende «Abzocker-Initiative» abgestimmt, zudem über den Bundesbeschluss über die Familienpolitik und die Änderung des Bundesgesetzes über die Raumplanung. Auf städtischer Ebene hingegen kommt nur eine einzige Vorlage vors Volk, und diese dürfte erst noch wenig umstritten sein. Es geht um die Sanierung der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) im Sittertobel.

40 Millionen aus den Reserven

Die Stadt will 51 Millionen Franken in die Erneuerung der Anlieferlogistik des Kehrichtbunkers, des Kamins und der Elektroinfrastruktur investieren. Rund 40 Millionen Franken werden dabei vorhandenen Reserven der KVA entnommen, weshalb es gemäss Abstimmungsbüchlein keine Erhöhung der Sackgebühren und der Anlieferpreise geben wird. Wird der Vorlage zugestimmt, wird die KVA in den kommenden Jahren rollend während des Betriebs erneuert.

Geplant sind gemäss Abstimmungsvorlage auch Anpassungen an der Rechenwaldstrasse. Weiter verursacht der Ausbau der KVA Anpassungen an der benachbarten Abwasserreinigungsanlage (ARA) Au, welche ebenfalls durch die Stadt St. Gallen betrieben wird. Genaue Informationen zur Vorlage sind im Abstimmungsbüchlein zu finden, das den Stimmberechtigten im Februar zugestellt wird, in elektronischer Form jedoch bereits auf der Stadt-Website zu finden ist.

Weitere Daten sind noch offen

Im Abstimmungsjahr 2013 stehen in der Stadt St. Gallen aber noch weit heissere Eisen an. Am 19. Juni sollen nämlich die Ausgliederung der städtischen Verkehrsbetriebe (VBSG) sowie die Neugestaltung des Bahnhofplatzes vors Volk kommen. (rst)

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