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STADTRATSWAHL: FDP stellt sich hinter Boris Tschirky

Einstimmig empfiehlt die FDP Boris Tschirky von der CVP am 24. September zur Wahl in die St.Galler Stadtregierung. Von den fünf Kandidierenden überzeuge er am meisten, wurde gestern Abend begründet.
Wahlkampfstart im Pfalzkeller: Favorit Boris Tschirky (Mitte) beliefert die Grünliberale Sonja Lüthi mit Mineralwasser. (Bild: Urs Bucher)

Wahlkampfstart im Pfalzkeller: Favorit Boris Tschirky (Mitte) beliefert die Grünliberale Sonja Lüthi mit Mineralwasser. (Bild: Urs Bucher)

Der Wahlkampf um den Sitz des Ende Jahr zurücktretenden CVP-Stadtrates Nino Cozzio ist eröffnet. Gestern Dienstag trafen im gut gefüllten Pfalzkeller die für die Ersatzwahl antretenden fünf Kandidierenden erstmals an einer Podiumsdiskussion aufeinander. Organisiert hatte den Anlass die FDP-Stadtpartei, die im Anschluss an die Diskussion gleich auch eine Wahlparole für den 24. September fasste.

Die Wahlempfehlung wurde von drei Dutzend Parteimitgliedern zügig und mit klarem Resultat, einstimmig bei einer Enthaltung, gefasst. Die FDP stellt sich gemäss Antrag der Parteileitung hinter CVP-Kandidat Boris Tschirky. Diskutiert wurde zuvor auch über die Kandidaturen von Jürg Brunner (SVP) und Sonja Lüthi (Grünliberale). Kein Thema waren Ingrid Jacober (Grüne) und Andri Bösch (Juso).

Empfehlung für «den stärksten Kandidaten»

Der Idee einer Stimmfreigabe für einen der bürgerlichen Kandidierenden wurde in der Diskussion eine Absage erteilt. Die FDP müsse bei dieser Wahl nicht taktieren, sie müsse Farbe bekennen, begründete Parteipräsident Andreas Dudli die Empfehlung nur für Tschirky. Dieser sei aus bürgerlicher Sicht der wählbarste Kandidat. SVP-Kandidat Jürg Brunner wurde attestiert, in der vorangehenden Podiumsdiskussion gut abgeschnitten, bürgerliche Positionen pointiert und kritisch vertreten zu haben. Fürs Stadtratsamt bringe Tschirky aber mehr Erfahrung mit. Angesichts der Konstellation in der Stadtregierung brauche es darin einen starken, durchsetzungsfähigen Exekutivpolitiker. Und das sei Brunner eben nicht. Eine Unterstützung von Sonja Lüthi war kein Thema: Die Grünliberalen politisierten im Stadtparlament insgesamt links der Mitte, wurde begründet. (vre)

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