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Stadtratswahl: CVP beschliesst Stimmfreigabe

ST.GALLEN. Die CVP der Stadt St.Gallen unterstützt im Wahlkampf um die Nachfolge von Stadtrat Fredy Brunner (FDP) keinen Kandidierenden. Dies, weil gestern an einer Parteiversammlung weder Barbara Frei (FDP) noch Peter Jans (SP) noch This Bürge (parteilos) zwei Drittel der Stimmen auf sich vereinigen konnte.
Wer tritt die Nachfolge von Fredy Brunner an? Die CVP konnte sich an der Parteiversammlung vom Donnerstag auf keinen Kandidaten einigen. (Bild: Ralph Ribi)

Wer tritt die Nachfolge von Fredy Brunner an? Die CVP konnte sich an der Parteiversammlung vom Donnerstag auf keinen Kandidaten einigen. (Bild: Ralph Ribi)

An der Versammlung nahmen rund 10 Prozent der eingeschriebenen CVP-Mitglieder aus der Stadt teil. In der Aula im Neubau der Kantonsschule am Burggraben sassen um die 50 Personen.

Aufgrund der Stimmfreigabe erfährt die Öffentlichkeit nicht, wie die Kandidierenden beim Schaulaufen vor der CVP-Basis abgeschnitten haben. Wie viele Stimmen Frei, Jans und Bürge je erhalten haben, bleibt – mindestens bis nach der Ersatzwahl vom 30. November – das Geheimnis von CVP-Stadtparteipräsident Michael Hugentobler und der Stimmenzähler der gestrigen Parteiversammlung.

Ungewöhnliches Prozedere

Das Prozedere, mit dem die CVP den Entscheid über eine Wahlempfehlung fällte, ist gemessen an anderen Wahlgängen für den Stadtrat in den letzten 14 Jahren ungewöhnlich. Zum einen stimmte die CVP-Basis schriftlich, also geheim ab. Zum anderen sollte nur die Kandidatin oder der Kandidat unterstützt werden, auf die oder den zwei Drittel der Stimmen entfielen.
Vorgängig der Parteiversammlung organisierte die CVP gestern abend zur Meinungsbildung ihrer Basis eine «Wahl-Arena zur Stadtrats-Ersatzwahl» mit Barbara Frei, Peter Jans und This Bürge. Vor der folgenden Abstimmung über die Wahlempfehlung wurde auch heftig über das vom Vorstand vorgeschlagene Prozedere diskutiert.

Wahltaktische Überlegungen

Jene, die ein «normales» Abstimmungsprozedere mit Unterstützung desjenigen Kandidierenden mit den meisten Stimmen verlangten, blitzten bei der Mehrheit der Versammlung aber ab. Dies, obwohl sie daran erinnerten, dass die FDP bei Stadtratswahlen in der jüngeren Vergangenheit immer ein zuverlässiger Partner der CVP gewesen sei. Oder, dass eine Unterstützung und allfällige Wahl eines SPlers die Chancen für eigene Kandidaturen bei der nächsten CVP-Vakanz im Stadtrat schmälern könnte. (dag/vre)

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