Stadtrat soll Elternarbeit prüfen

Die Zusammenarbeit mit den Eltern sei in der Realschule Engelwies fest etabliert, schreibt Marie-Theres Thomann-Seiz (SP) in einem Postulat, das sie Ende August dem Stadtrat eingereicht hat. «Seit bereits sechs Jahren sammelt man dort Erfahrungen im konstruktiven Umgang mit den Eltern.

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Die Zusammenarbeit mit den Eltern sei in der Realschule Engelwies fest etabliert, schreibt Marie-Theres Thomann-Seiz (SP) in einem Postulat, das sie Ende August dem Stadtrat eingereicht hat. «Seit bereits sechs Jahren sammelt man dort Erfahrungen im konstruktiven Umgang mit den Eltern.» Besonders wichtig sei dabei die Zusammenarbeit mit den Eltern aus anderen Kulturkreisen.

Im Postulat fordert Thomann-Seiz den Stadtrat auf, dem Parlament Bericht zu erstatten, wie er die Entwicklung dieser Arbeit mit den Eltern beurteilt. Und ob er dieses Modell als wichtiges Instrument an den anderen Schulen der Unter- und Oberstufe auf der ganzen Stadt einzuführen gedenke. Auch möchte Thomann wissen, wo der Stadtrat diesbezüglich Prioritäten setzt.

Weiter schreibt die Stadtparlamentarierin, in der Schule würden Kinder aus Familien verschiedenster sozialer und ethnischer Schichten zusammentreffen. «Kulturvermittlung und Moderation leisten hierbei unschätzbare Hilfe.» Die Eltern der Realschüler Engelwies würden umfassend, und wenn angezeigt in ihrer Muttersprache, für Themen rund um Erziehung und Bildung sensibilisiert und informiert. «Das Modell Engelwies zeigt, dass eine Kooperation zwischen Schule und Elternhaus möglich ist», hält sie abschliessend fest. (pd)