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Stadtrat prüft mehr Befragungen von Wegzügern

Vorstoss Der inzwischen zurückgetretene CVP-Stadtparlamentarier Michael Hugentobler wollte in einer Einfachen Anfrage vom Stadtrat wissen, ob dieser aus St. Gallen wegziehende Personen nach den Gründen für den Umzug befragt. Der Stadtrat bejaht das nun in seiner Antwort. In den Jahren 1999 und 2010 seien jeweils über einen Zeitraum von sechs Monaten mittels Fragebogen die Motive für den Zu- oder Wegzug abgefragt worden. Dabei habe sich herausgestellt, dass 2010 die am meisten genannten Gründe für den Wegzug Arbeit und Ausbildung, gefolgt von Wohnumfeld, Wohnraum, Familie und Beziehung sowie eine geringere Steuerbelastung angeführt wurden. Rund ein Drittel der Befragten nannten Letztere als Begründung für ihren Wegzug. Zusätzlich erhebt die Stadt die Wanderungsbewegungen sowohl innerhalb der Stadt als auch in andere Gemeinden, dies allerdings nur quantitativ.

Die Stadt beabsichtigt zudem, sich ab diesem Jahr ergänzend an einer europaweiten Studie zur Lebensqualität zu beteiligen. Dies würde es ermöglichen, sich in Zukunft mit anderen europäischen und Schweizer Städten zu vergleichen.

Die Zu- und Wegzugsgründe hätten sich im Zeitraum zwischen den Befragungen 1999 und 2010 «nicht signifkant verändert», schreibt der Stadtrat in seiner Antwort weiter. Trotzdem werde derzeit geprüft, den Befragungsrhythmus anzupassen. Aktuell werden Zu- und Wegzüger nur alle zehn Jahre mittels Fragebogen nach den Gründen für ihren Umzug befragt. Eine solche Befragung koste rund 72000 Franken, zuzüglich 470 Eigenleistungen in einigen städtischen Dienststellen. Der Stadtrat ist darüber hinaus aber der Auf- fassung, dass die bereits bestehenden Instrumente wie Befragungen und Auswertungen ausreichten. Diese würden mittels der Broschüre «Stadtstatistik aktuell» jeweils auch publik gemacht. «Eine zusätzliche Berichterstattung erachtet der Stadtrat als nicht zweckmässig», heisst es in der Antwort. (ghi)

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