Stadtrat beantragt Kredit für Elektrizitätsversorgung

Für das Sanierungsprogramm der Elektrizitätsversorgung im Jahr 2015 beantragt der Stadtrat beim Parlament einen Rahmenkredit von 15 Millionen Franken. Gemäss Vorlage wurden solche Kredite üblicherweise mit einer Laufzeit von vier Jahren, einer Legislaturdauer also, erteilt.

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Für das Sanierungsprogramm der Elektrizitätsversorgung im Jahr 2015 beantragt der Stadtrat beim Parlament einen Rahmenkredit von 15 Millionen Franken. Gemäss Vorlage wurden solche Kredite üblicherweise mit einer Laufzeit von vier Jahren, einer Legislaturdauer also, erteilt. Der Aufbau des Glasfasernetzes hat aber zur Folge, dass das elektrische Verteilnetz schneller als geplant ausgebaut beziehungsweise saniert werden muss, und die Kredite deshalb seit 2013 jährlich eingeholt werden.

Konsequenz der Koordination

Zum Glasfasernetz hatte das städtische Stimmvolk im Februar 2009 Ja gesagt. Im Oktober 2010 wurde vereinbart, dass die Swisscom für jede Nutzungseinheit neu vier statt zwei Glasfasern einzieht. Da der Bau des Glasfasernetzes jeweils koordiniert mit Sanierungsarbeiten des Elektrizitätsnetzes erfolgt, müsse das Elektrizitätsnetz nun auch «in kürzeren Sequenzen als geplant» saniert werden, schreibt der Stadtrat in der Vorlage.

Lebensende erreicht

Schaue man den Anlagenbestand der Elektrizitätsversorgung «etwas detaillierter» an, zeige sich zudem, dass ein erhöhter Sanierungsbedarf vorliege, da die Anlagen ihr «Lebensende» erreicht hätten. «Von da- her besteht auch seitens Elektrizitätsversorgung ein erhöhter Kreditbedarf für die nächsten Jahre», heisst es weiter. «Oder anders gesagt, die etwas höhere Sanierungsrate infolge des Glasfaserausbaus erlaubt gleichzeitig die kosteneffiziente Sanierung dieser Anlagen.» Gemäss Vorlage sollen dann ab 2019 wieder «vierjährige Legislaturkredite» beim Parlament beantragt werden. (mke)

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