STADT ST.GALLEN: Klares Ja zur Fernwärme-Vorlage

Die Stadt St.Gallen kann ihr Fernwärmenetz weiter ausbauen. Die Stimmberechtigten haben einem Rahmenkredit von 65,5 Millionen Franken mit einem Ja-Anteil von 86 Prozent deutlich zugestimmt. Die Stimmbeteiligung betrug 40,1 Prozent.

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Mit der zweiten Ausbauphase des Fernwärmenetzes kann künftig ein deutlich grösserer Teil der vorhandenen Abwärme aus der Kehrichtverbrennung genutzt werden. Auch die Siedlungsgebiete im Osten der Stadt sollen dank einer zusätzlichen Fernwärmezentrale mit Fernwärme versorgt werden. Die Baubewilligung dafür liegt bereits vor.

Im November 2010 hatten die Stimmberechtigten die ersten Ausbauphase mit über 80 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen. Damals gehörte noch der Betrieb eines Geothermie-Heizkraftwerks zur Vorlage.

Nach dem Scheitern der Geothermie-Pläne wurden alternative Wärmequellen erschlossen. Unter anderem konnte das Kehrichtheizkraftwerk technisch so angepasst werden, dass erheblich mehr Dampf für die Wärmenutzung genutzt werden kann. Heute sind knapp 12'000 Wohnungen und Betriebe an die Fernwärmeversorgung angeschlossen. (sda)