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Stadt St.Gallen kauft Spanisches Klubhaus

ST.GALLEN. Das Spanische Klubhaus wechselt den Besitzer: Die Stadt St.Gallen kauft die Immobilie an der Klubhausstrasse 3 den Familienausgleichskassen ab. Bis klar ist, was mit dem Areal Bahnhof Nord geschehen soll, bleibt das Klubhaus bestehen.
Das Spanische Klubhaus (l.) bleibt vorderhand an Ort und Stelle. (Bild: Hanspeter Schiess)

Das Spanische Klubhaus (l.) bleibt vorderhand an Ort und Stelle. (Bild: Hanspeter Schiess)

Auch ist die Stadt neue Besitzerin der Wohnliegenschaften Lagerstrasse 8 und 10. Letztere hat sie von den Familienausgleichskassen gekauft, erstere konnte durch einen Tausch gegen die städtische Liegenschaft Rosenfeldweg 12 erstanden werden, wie es in einer Medienmitteilung der Stadt heisst.

Neuüberbauung als Ziel
"Damit verfügt die Stadt nun zusammen mit den bisherigen städtischen Liegenschaften über das gesamte Areal nördlich der Lagerstrasse zwischen Klubhaussstrasse und Fachhochschulzentrum", heisst es weiter. Sämtliche Gebäude können übergangsmässig weitergenutzt werden - "mindestens bis die Ergebnisse der kommenden Planungen vorliegen". Die Stadt fasst im Gebiet Bahnhof Nord eine Neuüberbauung ins Auge.

Bedürfnisse und Chancen analysieren
Für die Entwicklungsplanung des Areals klärt die Stadt nun die rechtlichen Rahmenbedingungen, führt Gespräche mit Grundeigentümern und lässt von der Fachhochschule St.Gallen eine Sozialraumanalyse durchführen. Liegen diese Ergebnisse vor, sollen "in einem partizipativen Verfahren" städtebauliche Lösungen und Massnahmen zur Aufwertung des öffentlichen Raums erarbeitet werden - "unter Beizug von externen Fachplanern", wie es in der Medienmitteilung heisst.

Die Planung befasse sich zuerst mit dem gesamten Gebiet "Bahnhof Nord" und danach mit einer Neuüberbauung entlang der Lagerstrasse.

Rolle der Stadt kritisiert
Das Areal "Bahnhof Nord" ist eines der letzten innerstädtischen Entwicklungsgebiete. Die Familienausgleichskassen hatten im Dezember 2013 angekündigt, auf ihren Parzellen (Klubhaus und Lagerstrasse 10) ein Bürohaus errichten zu wollen. Gegen diese Pläne jedoch regte sich Widerstand - vor allem wurde die Rolle der Stadt kritisiert. Die Vorwürfe: Sie habe das Potenzial der Fläche verkannt und die Überbauung und Gestaltung des Gebiets leichtfertig aus der Hand gegeben. (pd/sg)

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