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Stadt soll kinderfreundlicher werden

Soll die Stadt das Unicef-Label «Kinderfreundliche Gemeinde» erwerben? Die CVP-Stadtparlamentarier Stefan Grob und Maria Huber stellen diese Frage in einer schriftlichen Interpellation. Es ist nicht die erste Interpellation zu diesem Thema.
Wie kinderfreundlich ist St. Gallen? (Bild: Urs Bucher)

Wie kinderfreundlich ist St. Gallen? (Bild: Urs Bucher)

Der Kanton fördert Gemeinden, die das Unicef-Label «Kinderfreundliche Gemeinde» erwerben möchten. Bis zu 15 000 Franken würde der Kanton für die Erreichung des Labels jährlich beisteuern. So sieht es eine Strategie des Kantons für die Jahre 2015 bis 2020 vor. Das Label geht an Gemeinden, die gezielt Kinderfreundlichkeit im nächsten Lebensumfeld der Kinder steigern.

Stadt sollte Vorreiter sein

Im Kanton St. Gallen können sich die Städte Wil und Rapperswil-Jona bereits mit diesem Label schützen. In St. Gallen hat man sich schon vor zehn Jahren Gedanken über dieses Label gemacht, wie ein parlamentarischer Vorstoss von Veronica Hälg-Büchi und Trudy Cozzio-Heuberger aus dem Jahr 2006 beweist. Damals war noch die Rede von einer Vorreiterrolle, welche die Stadt mit Erhalt des Labels hätte übernehmen können.

Auf Grundlagenkonzept warten

Der Stadtrat wollte allerdings erst ein Grundlagenkonzept diskutieren und dann dem Parlament in geeigneter Form Bericht erstatten. Seither wurde das Parlament allerdings nicht mehr darüber informiert, schreiben Stefan Grob und Maria Huber in ihrer Vorlage.

Sind Massnahmen geplant?

Vor diesem Hintergrund wollen die Interpellanten vom Stadtrat wissen, inwiefern der Erwerb des Unicef-Labels für St. Gallen sinnvoll wäre. Und in welchem Zeitrahmen die Umsetzung erfolgen könnte. Falls die Auszeichnung nicht angestrebt wird, wollen die Interpellanten wissen, welche Massnahmen alternativ geplant seien, um die Kinderfreundlichkeit in der Stadt zu fördern. Die Interpellation wurde von 38 Stadtparlamentariern mitunterzeichnet. (rsp)

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