Stadt im Final um nationalen Energiepreis

Kaum öffentlich präsentiert, bereits im Final eines nationalen Wettbewerbs: Ende November hat die Stadt St. Gallen ihr ergänztes Energiekonzept 2050 vorgestellt. Gestern wurde bekannt, dass das Pionierprojekt im Final des Energiepreises Watt d'Or steht. Dieser wird vom Bundesamt für Energie am 5.

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Kaum öffentlich präsentiert, bereits im Final eines nationalen Wettbewerbs: Ende November hat die Stadt St. Gallen ihr ergänztes Energiekonzept 2050 vorgestellt. Gestern wurde bekannt, dass das Pionierprojekt im Final des Energiepreises Watt d'Or steht. Dieser wird vom Bundesamt für Energie am 5. Januar in Bern übergeben. Ob es das Stadtsanktgaller Energiekonzept in seiner Version 2.0 in die Ränge geschafft hat, wird erst dann bekanntgegeben.

Mit dem Watt d'Or zeichnet das Bundesamt für Energie schon zum sechstenmal Personen, Organisationen und Institutionen aus, die mit Ideen, Initiativen oder Projekten «den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft vorspuren». Diesmal bewerben sich 52 Energie-Innovationen in fünf Kategorien um den begehrten Preis. Sie werden von Fachleuten beurteilt. Die Sieger wählt eine unabhängige Jury aus.

Das Energiekonzept 2050 in seiner ausgebauten Version ist die Basis für den Umbau der Stadtsanktgaller Energieversorgung in den nächsten Jahrzehnten. Anders als das erste Energiekonzept 2050 berücksichtigt es nicht nur den Bereich Wärme, sondern die Bereiche Wärme, Elektrizität und Mobilität sowie ihre vielfältigen gegenseitigen Abhängigkeiten. Bis 2050 will die Stadt St. Gallen unter anderem den Energiebedarf für Raumwärme und Warmwasser halbieren. Weiter soll der Ausstieg aus dem Atomstrom bewältigt und der Anteil fossiler Brennstoffe auf weniger als 25 Prozent gesenkt werden. (vre)