Staaderinnen nähern sich der Finalrunde

In der NLA der Frauen gewinnt der FC St. Gallen gegen die Grasshoppers 2:1. Der FC Staad siegt in Thun mit 3:1 und verschafft sich am Trennstrich Luft.

Drucken
Teilen

FUSSBALL. Im Spiel zwischen Staad und Thun kamen die Aufsteigerinnen aus dem Berner Oberland zunächst besser mit dem Kunstrasen zurecht. Nach zwanzig Minuten prallte der Ball an das Gehäuse der Ostschweizerinnen. Dies war der Weckruf für die Gäste. Die Zuspiele zur Mitte durch Rafaela Bisquolm und Claudia Stilz fanden jedoch keine Abnehmerinnen. Also wurde es aus der Distanz versucht. Dabei scheiterten Sandra Aloi und Justyna Trzaskowski am gegnerischen Goalie oder zielten zu hoch wie beim Abschluss von Bisquolm. Entgegen dem Spielverlauf traf Thun kurz vor der Pause zum 1:0.

Drei Treffer nach der Pause

In der zweiten Halbzeit war Staad spielbestimmend. Bisquolm lancierte Stilz, die in die untere Ecke traf. Dann war die Partie auf Messers Schneide: Gerade noch konnte Staads Goalie Daniela Hutter einen Ball parieren, da schnappte sich Teamkollegin Stilz das Leder und bediente Fränzi Sallmann. Diese traf zum 2:1. Fünf Minuten vor Schluss trat Lena Bruderer einen Freistoss, den Stilz mit einem Kopfball in ein Tor verwandelte. Mit dem 3:1-Sieg hat Staad nun fünf Punkte Vorsprung auf den Neunten Thun.

St. Gallen unverhofft auswärts

Der FC St. Gallen hat mit dem 2:1-Sieg gegen die Grasshoppers gar einen Platz gutgemacht und ist nun Sechster. Aufgrund des Schnees mussten die St. Gallerinnen ihr Heimspiel gegen die Grasshoppers in Niederhasli austragen. Zu Beginn der Partie wirkten die Gäste etwas nervös. Mit der Zeit fanden sie besser ins Spiel. Nach einer halben Stunde brachte Patricia Willi eine Ecke zur Mitte, wo Désirée Stäbler mit dem Kopf zum 1:0 traf. Nach der Pause versuchten die Grasshoppers zum Ausgleich zu kommen. Die St. Gallerinnen standen hinten jedoch sicher. In der Offensive blieben die Sturmspitzen Sandra Genovesi und Nadine Fässler stets gefährlich. In der 61. Minute traf Fässler zum 2:0. Der Anschlusstreffer von Carmen Pulver brachte nochmals Spannung in die Partie. Doch es blieb beim 2:1. (ri/chw)