Staaderinnen gegen Favorit Zürich chancenlos

FUSSBALL. Die Frauen des FC Staad zeigen gegen die Favoritinnen vom FC Zürich eine kämpferisch gute Leistung, bleiben aber trotzdem chancenlos. Sie unterliegen dem Tabellenführer mit 0:5 und bleiben auf Rang neun der NLA.

Justyna Trzaskowski
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FUSSBALL. Die Frauen des FC Staad zeigen gegen die Favoritinnen vom FC Zürich eine kämpferisch gute Leistung, bleiben aber trotzdem chancenlos. Sie unterliegen dem Tabellenführer mit 0:5 und bleiben auf Rang neun der NLA. Die Staaderinnen hatten sich vorgenommen, das beste aus ihrer Aussenseiter-Rolle zu machen und es Zürich so schwer wie möglich zu machen – mit zwei gestaffelten Viererketten vor dem eigenen Tor. Aggressivität, Wille und Kampfgeist sollten helfen, möglichst lange kein Gegentor zu erhalten.

Kurioses erstes Gegentor

Bis zum 1:0 in der 21. Minute setzte Staad sein taktisches Konzept gut um. Es verschob diszipliniert und arbeitete gut gegen den Ball. Die Zürcherinnen kamen kaum zu Torchancen, bis sie auf kuriose Art das Führungstor erzielten. Staad ging von einem Abstoss aus, doch das Spiel lief weiter, und als die Torhüterin Daniela Hutter den Ball bereitlegte, erzielte Fabienne Humm vom Abstosspunkt das 1:0 für das Heimteam. Das überflüssige Tor verunsicherte die Staaderinnen, sie spielten jetzt zu passiv, ängstlich gar. Die Zürcherinnen, die fast ununterbrochen im Ballbesitz waren, kamen noch vor der Pause zu vier weiteren Toren. Zur Pause stand es bereits 5:0 für Zürich.

Verbesserung nach der Pause

Wer nun geglaubt hatte, dass die Moral von Staad gebrochen war, wurde nach der Pause überrascht. Die Gäste hielten jetzt besser dagegen. Vor allem die eingewechselte Rita Mazukelyte steckte das Team mit ihrer Aggressivität und Laufbereitschaft an. Staad war präsenter, schaltete nach Ballgewinnen schneller um. Den Zürcherinnen dagegen gelang nicht mehr viel. So blieb es beim 5:0-Sieg für Zürich, der aufgrund der zweiten Halbzeit ein wenig zu hoch ausfiel.

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