Staader entscheiden Derby in Rheineck für sich

STAAD/RHEINECK. «Aufgrund der ersten Halbzeit haben wir verdient gewonnen. Auch wenn Rheineck im zweiten Durchgang das bessere Team war>>, bilanziert ein glücklicher Staad-Trainer Adrian Rüst nach dem Derbysieg im 3.-Liga-Duell auf der Stapfenwies.

Dominik Sieber
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STAAD/RHEINECK. «Aufgrund der ersten Halbzeit haben wir verdient gewonnen. Auch wenn Rheineck im zweiten Durchgang das bessere Team war>>, bilanziert ein glücklicher Staad-Trainer Adrian Rüst nach dem Derbysieg im 3.-Liga-Duell auf der Stapfenwies. Auf der Gegenseite wird die Lage immer ungemütlicher. Mit der Niederlage fällt die Metzler-Elf auf Rang zehn zurück und spielt weiter unter den Erwartungen.

Starke Staader 45 Minuten

Das Skore vor nur 100 Zuschauern eröffnete der Staader Ruzic in der elften Minute mit dem Kopf. Baumann konnte nur sieben Minuten nach der Führung für Rheineck ausgleichen. Eine Minute später ging Staad bereits wieder in Front. Nach einem klaren Foul von Blendard Ibrahimi an Hodzic zeigte der starke Schiedsrichter Atsiz auf den Elfmeterpunkt. Ruzic liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte den Strafstoss für Staad. In der Folge spielten nur noch die Gäste. Der FC Rheineck zeigte eine schwache Leistung in der ersten Halbzeit. So kam es, dass Staad in der 34. Minute auf 3:1 erhöhte. Hodzic verwertete die feine Vorarbeit vom starken Skenderovic zum dritten Treffer. Kurz vor der Pause kamen die Staader mit dem schönsten Treffer des Tages zum vierten Tor. Der eingewechselte Jotovic verwertete einen Abpraller aus 18 Metern per Volley.

Schlussoffensive nicht belohnt

Sieben Minuten nach der Halbzeit kamen die Rheinecker aus dem Nichts zum 2:4. Der Ex-Staader Hausmann verkürzte nach einem Freistoss. Danach sah es lange danach aus, als ob Staad den Sieg souverän über die Zeit bringen würde. Aber die Metzler-Elf zeigte Moral und setzte zur Schlussoffensive an. In der 71. Minute scheiterte Gebrehiwet am starken Dordevic im Gästetor. In derselben Minute traf Lendim Ibrahimi die Latte, eine Minute später Baumann den Pfosten. Nach einer weiteren Chance von Gebrehiwet war es Baumann, der zum Entsetzen des Publikums die grösste Chance zum Anschlusstreffer ausliess. Der Stürmer spedierte den Ball aus zwei Metern über das Tor. So blieb es beim 4:2-Auswärtssieg der Staader.

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