Staad nur mit Mühe weiter

Der NLA-Club Staad setzt sich im Cup-Achtelfinal ohne zu glänzen gegen Vuisternens/Mézières aus der 1. Liga durch. Die St. Gallerinnen siegen 2:1.

Christian Wenger
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FUSSBALL. Zum drittenmal gastierte Staad im diesjährigen Cup bei einem Team aus der 1. Liga. Und zum drittenmal hatte das NLA-Team von Trainerin Sissy Raith Mühe, sich gegen den unterklassigen Gegner Vuisternens/Mézières durchzusetzen. Obwohl die Staaderinnen im Achtelfinal gegen die Westschweizerinnen durch Sabrina Petriella und Claudia Stilz die ersten guten Möglichkeiten hatten, war es Vuisternens/Mézières, das nach 20 Minuten in Führung ging – Vanessa Lang im Staader Tor wurde durch einen Distanzschuss bezwungen. Die Freiburgerinnen waren in der Anfangsphase bissiger in den Zweikämpfen und traten selbstbewusster auf. Aber das Gegentor schien die Ostschweizerinnen aufzuwecken. Sie gestanden dem Gegner keine Chancen mehr zu und glichen durch Bettina Peter aus.

Foulpenalty entscheidet Spiel

In der zweiten Hälfte schienen die Staaderin wieder in die anfängliche Lethargie zurückzufallen. Von der Dominanz nach dem Rückstand war nichts mehr zu spüren. Der Auftritt wirkte bisweilen lustlos. Zwanzig Minuten vor dem Ende lancierte Sabrina Horvat mit einem weiten Ball Rebekka Thoma, welche im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Petriella verwertete den Penalty zum 2:1.

Nervosität bis zum Schluss

Angesichts der Führung entglitt Staad das Spiel wieder. Am Ende war es Torhüterin Lang zu verdanken, dass die Ostschweizerin um eine Verlängerung oder gar ein Cup-Aus herumkamen. Staad zog ohne zu glänzen in den Viertelfinal ein.