Staad erkämpft sich nach einem 0:3 einen Punkt

FUSSBALL. Die Frauen des FC Staad spielten in der Finalrunde der Nationalliga A gegen Lugano 3:3 unentschieden. Dabei erlitten die Staaderinnen zu Hause einen klassischen Fehlstart. Nach nur zwei Minuten führten die Tessinerinnen bereits.

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FUSSBALL. Die Frauen des FC Staad spielten in der Finalrunde der Nationalliga A gegen Lugano 3:3 unentschieden. Dabei erlitten die Staaderinnen zu Hause einen klassischen Fehlstart. Nach nur zwei Minuten führten die Tessinerinnen bereits. Valentina Bergamaschi traf mittels Distanzschuss zum 1:0 für Lugano. Es sollte ein früher Weckruf für die Staaderinnen sein, trotzdem fanden sie nicht wie gewünscht Zugriff zum Spiel. Die Bemühungen waren zwar vorhanden, doch es sollte vorerst nicht sein. Erneut war es Bergamaschi, die nach einer halben Stunde und zehn Minuten später den Vorsprung für ihre Farben ausbauen konnte.

Thoma trifft in der 92. Minute

Staads Trainerin Sissy Raith muss in der Kabine deutliche Worte gefunden haben. Mit deutlich mehr Präsenz und Aggressivität kamen die Ostschweizerinnen zurück aufs Feld. Nur die allergrössten Optimisten dachten wohl noch an einen positiven Ausgang. Die Spielerinnen gehörten offensichtlich dazu. Jasmine Kirchmann traf nach einer knappen Stunde zum 1:3, ein Treffer, der nicht nur Resultatkosmetik darstellte. Die Ostschweizerinnen powerten nämlich weiter und scheiterten zweimal nur ganz knapp an Luganos Torhüterin. Nach einer Stunde gelang Rafaela Bisquolm das 2:3 und brachte die Spannung zurück. Zwar gelang den Staaderinnen in der Folge wenig, doch in der Nachspielzeit traf Rebekka Thoma doch noch zum vielumjubelten Ausgleich. Trainerin Raith meinte nach dem Spiel: «Wir sind heute eindeutig die moralischen Sieger!» (cwe)