Staad beendet 3.-Liga-Saison auf dem achten Rang

STAAD. Im letzten Heimspiel der Saison empfing das Team von Adrian Rüst den FC Rheineck zum Derby. Wirkliche Derbystimmung kam aber während des ganzen Spiels nicht auf. Rheineck gewinnt problemlos mit 3:0 (2:0).

Christian Wenger
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STAAD. Im letzten Heimspiel der Saison empfing das Team von Adrian Rüst den FC Rheineck zum Derby. Wirkliche Derbystimmung kam aber während des ganzen Spiels nicht auf. Rheineck gewinnt problemlos mit 3:0 (2:0).

Nur wenige Zuschauer

Für beide Teams war es nicht gerade eine berauschende Rückrunde. Die Gäste qualifizierten sich wenigstens für den Schweizer Cup. Staads positiver Höhepunkt hingegen war sicherlich der Sieg in Schaan. Zum Duell der beiden Teams kamen keine hundert Zuschauer. Es war auch deutlich zu spüren, dass es sich lediglich um eine Kehrauspartie handelte.

Nach einer guten halben Stunde bekamen die Gäste einen Penalty zugesprochen, den Captain Alessandro Chiarello verwandelte. Patrick Buonopane ahnte zwar die Ecke, kam jedoch nicht an den Ball heran. Kurze Zeit später war es Lendim Ibrahimi, der Buonopane überraschte und zum 2:0 traf. Mit diesem Resultat gingen die Teams in die Pause.

Dürftiges Niveau

Das Spiel bewegte sich schon vor der Pause auf einem dürftigen Niveau – leider wurde das Geschehen nicht besser. Staad war zwar bemüht, kam jedoch selten bis nie in die gefährliche Zone. Rheinecks Torhüter Roman Schmid hatte keinen gefährlichen Ball zu entschärfen.

Rheineck verwaltete die Führung geschickt und erzielte in der Schlussphase das verdiente dritte Tor: Nach einer Flanke von der rechten Angriffsseite hatte Gabriel Macedo keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken. Bei sintflutartigem Regen wurde die Partie wenig später abgepfiffen.

Zwei Siege gegen Schaan

Staad konnte in dieser Saison nur gegen eine Mannschaft sechs Zähler erreichen – ausgerechnet gegen den Gesamtzweiten FC Schaan, der bis zum Sonntag sonst kein Spiel verloren hatte. So gesehen hat Staad wenigstens einen Anteil am Aufstieg des FC Au-Berneck.