«St. Leopard» aufstocken

Der Verein Pro Villa Wiesental schlägt vor, das Geschäftshaus St. Leopard aufzustocken. So könne Bauland im Garten der Villa auf dem Dach des Bürogebäudes kompensiert werden.

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Mit Türmen und neuer Fassade: So könnte das Bürogebäude dereinst aussehen, wenn es nach der Vorstellung des Vereins Pro Villa Wiesental geht. (Bild: pd/Markus Tofalo)

Mit Türmen und neuer Fassade: So könnte das Bürogebäude dereinst aussehen, wenn es nach der Vorstellung des Vereins Pro Villa Wiesental geht. (Bild: pd/Markus Tofalo)

Der Verein Pro Villa Wiesental greift die Idee einer Aufstockung des Bürogebäudes St. Leopard erneut auf – und zeigt nun auch, wie das aufgestockte Gebäude aussehen könnte. Wenn der Garten der Villa Wiesental erhalten bliebe, könnten im Gegenzug Teile des «St. Leopard» aufgestockt werden, schreibt der Verein in einer Mitteilung. Die Visualisierung zeige, dass das oft kritisierte Gebäude dadurch städtebaulich gewinnen würde.

Statik lässt Aufstockung zu

Der Verein schreibt von einem «realistischen Lösungsansatz»: Abklärungen hätten ergeben, dass die Statik des Bürogebäudes eine Aufstockung zulasse. Weil die Eigentümer der beiden Liegenschaften eng miteinander verbunden seien, mache dieser Vorschlag auch wirtschaftlich Sinn. Swisscanto ist Eigentümerin des «St. Leopard» und war bis vor kurzem auch Eigentümerin der Villa Wiesental. Noch vor deren Verkauf an die HRS habe Swisscanto den Wettbewerb für einen Ersatzbau oder Anbau bei der Villa in Auftrag gegeben. Diese sei nur verkauft worden, um Swisscanto aus dem Schussfeld der Kritik zu nehmen. Im Zuge einer Aufstockung sei es ausserdem legitim, über eine neue Fassadengestaltung des «St. Leopard» zu diskutieren.

Für eine mutige Verdichtung

Der Verein Pro Villa Wiesental wünscht sich auf dem Areal Bahnhof Nord eine mutige Verdichtung unter Erhalt der kleinräumigen Situation an der Rosenbergstrasse. (pd/dag)