St. Galler Stadtrat nicht angefragt

Ein bürgerliches Nein-Komitee, in dem unter anderem die Städte Gossau, Wil und Rapperswil-Jona vertreten sind, wehrt sich gegen den Nachtrag zum Baugesetz, über den im Kanton St. Gallen am 15. November abgestimmt wird. Auch der St.

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Ein bürgerliches Nein-Komitee, in dem unter anderem die Städte Gossau, Wil und Rapperswil-Jona vertreten sind, wehrt sich gegen den Nachtrag zum Baugesetz, über den im Kanton St. Gallen am 15. November abgestimmt wird. Auch der St. Galler Stadtrat spricht sich dagegen aus, wurde aber bisher vom Komitee nicht angefragt.

Der Stadtrat sei grundsätzlich bereit, sich mit Baudirektorin Patrizia Adam (CVP) im Komitee vertreten zu lassen, sagte Andreas Nagel, Leiter Kommunikation Stadt St. Gallen, auf Anfrage. Der Stadtrat habe jedoch vom Bestehen des Komitees nichts gewusst. Wieso wurde St. Gallen nicht angefragt? Man habe spät damit begonnen, ein bürgerliches Nein-Komitee zu bilden, begründete Stefan Frei, Gemeindepräsident von Jonschwil und Sprecher des Nein-Komitees. Es habe die Zeit gefehlt, flächendeckend alle Gemeinde- und Stadtpräsidenten anzufragen.

Das Komitee wehrt sich gegen den Beschluss des Kantonsrats, dass künftig das Parlament und nicht mehr die Regierung für den Richtplan zuständig ist. (sda)