St. Galler Sozialdemokraten sagen dreimal Ja

Die Geschäftsleitung der SP des Kantons St. Gallen hat die Parolen zu den Abstimmungen vom 3. März gefasst. Sie sagt Ja zur Abzocker-Initiative.

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ST. GALLEN. Mit der Initiative von Thomas Minder werde der Abzockerei endlich ein Riegel geschoben, schreibt die SP-Geschäftsleitung in ihrem Communiqué. Die Initiative wolle sicherstellen, dass über die Löhne von Geschäftsleitungen verbindlich abgestimmt werde und dass keine millionenschweren Antritts- und Abgangsgeschenke mehr bezahlt würden.

«Wirksamstes Mittel»

«Die wirksamsten Mittel gegen unverschämte Löhne und die zunehmende soziale Ungerechtigkeit sind jedoch die 1:12- sowie die Mindestlohn-Initiative», heisst es in der Medienmitteilung weiter. Die 1:12-Initiative der Juso verlange, dass die Lohnschere auf ein vernünftiges Mass reduziert werde. Und die Mindestlohn-Initiative fordere existenzsichernde Löhne für alle. «Zusammen mit dem deutlichen Ja zur Abzocker-Initiative führen die 1:12-Initiative, die Mindestlohn-Initiative und die Erbschaftssteuer-Initiative zu mehr Gerechtigkeit.»

Familien sichern die Zukunft

Auch bei der Raumplanung empfehlen die St. Galler Sozialdemokraten ein Ja. Das Gesetz führe dazu, dass künftig flächensparend geplant und gebaut werde. Es sei eine gute Antwort auf die Herausforderungen der Schweizer Raumplanung.

Auch dem Familienartikel stimmt die SP zu. Familien seien nicht nur unsere Zukunft, die Familien würden auch unseren Wohlstand sichern. Für die Geschäftsleitung ist es deshalb logisch, dass «die Wichtigkeit der Familie in der Verfassung festgehalten werden muss». (red.)