St. Galler haben 14581 Stunden vorgesorgt

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Bilanz Die Stadtsanktgaller Stiftung Zeitvorsorge hat in ihrem zweiten Betriebsjahr 2016 eine Zunahme an Zeitvorsorgenden und erbrachten Stunden verzeichnet. Wie die Stiftung in einer Mitteilung schreibt, sei sie damit erfolgreich unterwegs.

Die Stiftung Zeitvorsorge ist ein Zeittausch-System, in dem Personen unentgeltlich für Personen arbeiten, die Hilfe beanspruchen. Die geleisteten Stunden werden den Zeitvorsorgenden gutgeschrieben. Werden sie einmal auf Hilfe angewiesen sein, können sie diese gesammelten Stunden wieder einlösen.

Im letzten Jahr haben 119 Zeitvorsorgende rund 7400 Stunden an Betreuungsleistungen erbracht. Im Vergleich zu 2015 wurden 1 100 Stunden oder 18 Prozent mehr erbracht. Während rund zweieinhalb operativen Betriebsjahren wurden damit insgesamt 14581 Stunden geleistet. Auch die Stundenzahl im Bereich «Entlastung pflegender Angehöriger» hat sich deutlich erhöht, wie es in der Mitteilung heisst. Zudem konnten im vergangenen Jahr 38 neue aktive Zeitvorsorgende gewonnen werden.

75 Prozent der hochbetagten Menschen gaben an, dass sie sich durch die regelmässigen Besuche und die Beziehung zu den Zeitvorsorgenden weniger allein fühlen und sich ihre Lebensqualität erhöht hat. Auch die meisten Angehörigen, die sich um Familienmitglieder kümmern, gaben an, dass sie sich dank der Bezugsperson aus der Zeitvorsorge emotional entlastet fühlen. (pd/rsp)