St. Gallen und Staad wollen im Derby die ersten Punkte

FUSSBALL. Im Espenmoos treffen am Sonntag um 12 Uhr die Ostschweizer NLA-Frauen-Teams aufeinander. Statt in der Finalrunde Punkte zu sammeln, reihten sie zuletzt Niederlage an Niederlage: Der FC Staad verlor viermal, der FC St. Gallen gar fünfmal in Folge.

Ivo Bizozzero
Drucken
Teilen

FUSSBALL. Im Espenmoos treffen am Sonntag um 12 Uhr die Ostschweizer NLA-Frauen-Teams aufeinander. Statt in der Finalrunde Punkte zu sammeln, reihten sie zuletzt Niederlage an Niederlage: Der FC Staad verlor viermal, der FC St. Gallen gar fünfmal in Folge. Die beiden Teams belegen deshalb die letzten beiden Plätze in der Finalrunde, für die sich die St. Gallerinnen erst dank eines starken Schlussspurts qualifizierten.

«Wir müssen cleverer spielen»

Désirée Stäbler von den St. Gallerinnen bestätigt zwar, dass ihr Team während dieses intensiven Schlussspurts körperlich und mental viel Energie verbraucht habe, dies sei allerdings weder als Grund noch als Entschuldigung für die Niederlagen zu sehen. «Defensiv müssen wir nun wieder cleverer spielen und offensiv die sich bietenden Chancen konsequenter nutzen», sagt Stäbler. Dass sie über die dafür notwendigen Fähigkeiten verfügen, zeigte St. Gallen in der Finalrunde zumindest phasenweise. Gegen den souveränen Tabellenführer Zürich beispielsweise hielten die Ostschweizerinnen über eine Stunde lang sehr gut mit und lagen bis zur 70. Minute gar in Führung, ehe sie doch noch 1:5 verloren.

Ziel: Niederlagenserie beenden

Solch grosse spielerische Klasse wie der Serienmeister aus Zürich kann Staad zweifellos nicht in die Waagschale werfen. Trotzdem warnt Stäbler vor dem Gegner: «Sie werden bestimmt sehr aufsässig agieren. Wir erwarten deshalb ein kampfbetontes Spiel, in dem sich am Ende jenes Team durchsetzen wird, das den grösseren Siegeswillen zeigt.» Obwohl Derbys etwas Besonderes seien, wie Stäbler sagt, gehe es für einmal nur darum, die Niederlagenserie endlich zu beenden. Wenn dies ausgerechnet gegen Staad gelänge, hätte auf St. Galler Seite aber gewiss niemand etwas dagegen.