St. Gallen setzt auf Defensive

Die NLA-Fussballerinnen von Staad und St. Gallen tragen morgen ihre letzten Heimspiele der Finalrunde aus. Einen Punkt zu holen wird für die Ostschweizer Teams sehr schwierig.

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Staad holte beim 1:1 gegen St. Gallen den einzigen Punkt in der Finalrunde. Hier kämpft Staads Laura Geering gegen Cinzia Jörg. (Bild: Benjamin Manser)

Staad holte beim 1:1 gegen St. Gallen den einzigen Punkt in der Finalrunde. Hier kämpft Staads Laura Geering gegen Cinzia Jörg. (Bild: Benjamin Manser)

FUSSBALL. Zwei Runden vor dem Saisonende bestreiten die Frauenteams des FC Staad und des FC St. Gallen ihre letzten Heimspiele. Die Finalrunde verlief für die beiden Ostschweizer Mannschaften durchzogen. St. Gallen startete mit einem Sieg gegen die Young Boys in die Serie, triumphierte in den restlichen Spielen dann aber nicht mehr. «In fast allen Partien hatten wir gute Momente», sagt St. Gallens Trainer Philipp Riedener. Doch wie etwa im Spiel gegen die Grasshoppers, welches die Zürcherinnen mit 3:2 gewannen, war die Torausbeute ungenügend. Dies liege vor allem daran, dass dem Team sehr starke Akteurinnen fehlen.

Schmales Kader

Auch für die Staaderinnen waren die Resultate in der Finalrunde unter den Erwartungen, wie Trainer Andreas Schmid sagt. Lediglich ein Punkt konnte das Team gegen St. Gallen holen. Schmid sieht das schmale Kader als Hauptgrund. Staad musste in der Finalrunde nicht nur auf Verletzte, sondern auch auf drei U18-Spielerinnen verzichten. Die Erwartungen an das morgige Heimspiel gegen Kriens um 18.45 Uhr ist dementsprechend klein. «Bei diesen Resultaten wäre es wohl vermessen, von einem Sieg zu sprechen», sagt Schmid. Stattdessen versuche man das Tor möglichst lange sauber zu halten.

Die Zentralschweizerinnen gehören in der NLA zu den drei Topteams und haben sich auf die Rückrunde hin mit drei deutschen Spielerinnen verstärkt. In der Finalrunde hat das Team lediglich die Partie gegen Meister Zürich verloren. Gegen das zweitplazierte Basel spielte es 1:1.

Ein Quentchen Glück

St. Gallen trifft morgen um 17 Uhr auf dem Espenmoos auf Basel. Trainer Philipp Riedener schätzt die Equipe als sehr stark ein. Im letzten Aufeinandertreffen konnten die Ostschweizerinnen mit dem 0:0 einen Punkt holen. Dies ist auch im morgigen Spiel das Ziel. «Dafür braucht es defensiv eine sehr konzentrierte Leistung und ein Quentchen Glück», sagt Riedener. (rba)