«St. Gallen ist wie meine Fotos»

Im Projektraum 41/2 an der Lämmlisbrunnenstrasse zeigt der Modefotograf Massimo Pamparana Bilder, die in bekannten Modemagazinen veröffentlicht wurden. Nach St. Gallen gekommen ist er wegen der Liebe.

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Massimo Pamparana vor einer seiner Fotografien. (Bild: Ruth Frischknecht)

Massimo Pamparana vor einer seiner Fotografien. (Bild: Ruth Frischknecht)

Der Raum an der Lämmlisbrunnenstrasse wirkt zurzeit besonders jung und urban. Gezeigt werden schwarzweisse Modefotografien, die es in renommierte Magazine, wie «Italian Vice» oder «The Greatest» geschafft haben. Der Mailänder Massimo Pamparana hat sie angefertigt und zeigt sie noch bis zum Samstag. Die Ausstellung ist täglich von 15 bis 20 Uhr geöffnet.

Eine fotogene Stadt

Dann reist er weiter nach Mailand, London und Paris. Weshalb wohnt ein international tätiger Modefotograf in St. Gallen? Wegen seiner Frau Dana, die St. Gallerin ist. «Mir gefällt die Stadt. Es gibt viele schöne Plätze und einige Stellen, die sich für meine Fotografien eignen würden», sagt Pamparana. Hier sei noch alles ungeschliffen und roh. «Fast wie meine Fotos.»

Auf den Bildern zu sehen sind junge schöne Menschen, mal fast nackt, mal mit der neusten Mode am Körper. Brav in die Kamera lächelt niemand. «Ich möchte die Models zeigen, wie sie sind, ihre Persönlichkeit und ihre Einstellung zum Ausdruck bringen.»

Wilde Frauen, brave Männer

Er bearbeite seine Fotografien kaum und auch die Models wolle er natürlich und ohne viel Make-up abbilden. Ein wenig Einfluss auf seine Motive nimmt der Fotograf aber dennoch. «Frauen zeige ich meist wild und frech, Männer hingegen klassisch und eher brav.» (ruf)

www.massimopamparana.com