St. Gallen einmal anders erleben

Sieben Künstlerinnen und Künstler haben vergangenen Woche Fotos und Filme auf Hausfassaden in der St. Galler Altstadt projiziert. Die Initiantinnen Anna Vetsch und Nina Keel wollten damit den Blick auf die Stadt verändern. Ob sie das Projekt weiterführen, wissen sie noch nicht.

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Anna Vetsch Mitinitiantin Stadtprojektionen (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Anna Vetsch Mitinitiantin Stadtprojektionen (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Sieben Künstlerinnen und Künstler haben vergangenen Woche Fotos und Filme auf Hausfassaden in der St. Galler Altstadt projiziert. Die Initiantinnen Anna Vetsch und Nina Keel wollten damit den Blick auf die Stadt verändern. Ob sie das Projekt weiterführen, wissen sie noch nicht.

Ihr Projekt Stadtprojektionen hat St. Gallen in ein neues Licht gerückt. Werden Sie die Aktion im kommenden Jahr wiederholen?

Das wissen wir noch nicht. Zuerst müssen wir alle Eindrücke sich setzen lassen und etwas Abstand gewinnen. Dann werden wir Bilanz ziehen und entscheiden.

Welche Faktoren sind ausschlaggebend, dass Stadtprojektionen 2 stattfinden wird?

Die Vorbereitung für die diesjährige Durchführung hat rund ein Jahr gedauert. Da Nina Keel und ich noch studieren und nebenbei arbeiten, müssen wir entscheiden, ob wir uns nochmals über einen solchen Zeitraum zu 100 Prozent für dieses Projekt einsetzen wollen und können. Stadtprojektionen 2 ist aber sicher nicht auszuschliessen.

War die erste Stadtprojektion ein Erfolg?

Wir arbeiteten nicht mit dem Erfolgsgedanken. Es war schön zu sehen, dass Leute vor den Projektionen stehen geblieben sind und die Stadt aus einer anderen Sicht gesehen haben. Daher haben wir unser Ziel erreicht.

Wie waren die Rückmeldungen zum Projekt?

Durchwegs positiv. Künstlerinnen und Künstler haben die Arbeit offensichtlich genossen. Und das Publikum dann das Ergebnis. Für uns war das Projekt mit der ganzen Vorbereitung eine sehr schöne Erfahrung. (ren)

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