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ST.: Das «Gschenklädeli» schliesst

Gallen Der einzige Souvenirladen der Stadt schliesst bald. Kurt und Elisabeth Meier haben trotz langer Suche und vieler Interessenten keinen Nachfolger für ihr «Gschenklädeli» an der Schmiedgasse gefunden.
Das Ehepaar Meier vor ihrem Geschäft. (Bild: Luca Ghiselli)

Das Ehepaar Meier vor ihrem Geschäft. (Bild: Luca Ghiselli)

Nach 36 Jahren ist Schluss: Das «Gschenklädeli» an der Schmiedgasse 28 in St. Gallenschliesst per Ende Jahr definitiv. Im Herbst 2016 war bekannt geworden, dass die Inhaber Kurt und Elisabeth Meier ihr Geschäft abgeben und in den Ruhestand treten wollen. Damals hofften sie, dass eine Nachfolge für den Laden gefunden werden kann. Nun aber ist klar: In Zukunft gibt es in dem Ladenlokal keine Sackmesser, Glocken und Holzkühe mehr zu kaufen. Somit verschwindet nach 36 Jahren das einzige Geschäft aus der Altstadt, das traditionelle St. Galler und Schweizer Souvenirs anbietet.

«Wir finden das schade», sagt Inhaber Kurt Meier. «Wir sind St. Galler und uns liegt viel an dieser Stadt», sagt er. Es gehöre zu einem Grundbedürfnis in einer Stadt wie St. Gallen, dass man hier Souvenirs kaufen könne. Zudem sei das Potenzial des Geschäfts noch lange nicht ausgeschöpft gewesen. «Wir haben uns aber damit abgefunden und wollen nun nach vorne blicken.» Elisabeth Meier sagt: «Wir sind zu einem Stück Heimat für Menschen aus der ganzen Welt geworden.» Dieses Gefühl sei der grösste Lohn für die harte Arbeit, sagt er. Viele seien regelmässig und über Jahre hinweg während Verwandtenbesuchen vorbeigekommen. «Das merken wir erst jetzt, da wir den Kunden sagen, dass wir Ende Jahr aufhören.» In den vergangenen Monaten seien zahlreiche Kunden auf sie zu­gekommen und hätten gesagt, es dürfe nicht sein, dass das «Gschenklädeli» eingehe.

Dabei hatte es bei der Suche nach einem Nachfolger lange nicht schlecht ausgesehen. Über 60 Interessenten hatten sich beim Ehepaar Meier gemeldet. «Rund ein Dutzend kamen in den Laden, um sich das Geschäft anzusehen.» Als es dann aber konkret wurde, scheiterte die Übernahme am Mietzins. «Die Ideen und das Herzblut waren bei den Interessent en aber vorhanden», so Elisabeth Meier. (ghi)

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