Sprachkurs oder Teppich für Kirche

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Wer sagt denn, eine Bürgerversammlung könne nicht lehrreich sein? Die 213 Gaiserwalder erlebten am Montag einen zweistündigen Sprachkurs. Gemeindepräsident Boris Tschirky führte gewohnt wortgewandt durch den Abend – in ebenso gewohnt breitem Rheintaler Dialekt. So lernten die Anwesenden die wichtigsten Wörter nebenbei beim Zuhören: woass (weiss), mör (wir), hond (haben) oder dähom (daheim). Dass Tschirky mit Gmoand die Gemeinde meint, war bis zum Apéro jedem klar im Saal. Immerhin erwähnte er seine Gmoand ganze 50-mal – sprich alle zweieinhalb Minuten. (cor)

Mörschwils Gemeindepräsident Paul Bühler dankte am Schluss der Bürgerversammlung allen Freiwilligen, die sich zum Wohl der Gemeinde einsetzen. Sie trügen wesentlich dazu bei, dass es in Mörschwil lebenswert sei, sagte Bühler. Er weiss: Der tiefe Steuerfuss ist ein Standortfaktor, freiwilliges Engagement der Bürgerinnen und Bürger für ein lebendiges Dorf genauso. (dwi)

Im Zuge der Erneuerung der Arneggerstrasse soll der Fussgängerstreifen gleich gegenüber der Kirche Andwil wegkommen. Deshalb hat sich Kirchenverwaltungsrat Rolf Schärer überlegt, als Ersatz einen Teppich anzuschaffen. Dieser soll jeweils nach dem Gottesdienst am Sonntag für die Kirchgänger ausgerollt werden, wie Schärer an der Katholischen Kirchbürgerversammlung scherzhaft sagte. (ad)

Es hat Tradition: Als einzige Gemeinde startet Gaiserwald musikalisch in die Bürgerversammlung. Diesmal stimmte der Gospelchor mit mitreissenden Songs auf die kommende Flut von Zahlen ein. Auch Gemeindepräsident Boris Tschirky war begeistert. Nachdem er die kräftige Stimme von Dirigent Stephan Lampa gehört habe, stelle er fest, Lampa wäre prädestiniert, eine Versammlung zu leiten. (cor)