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SPRACHENSTREIT: St.Gallen verweigert detaillierte Stellungnahme zum Sprachengesetz

Der Kanton St.Gallen verweigert eine detaillierte Stellungnahme zum Sprachengesetz, weil der Bund laut der Kantonsregierung absolut keinen Grund zum Eingreifen hat. Entgegen des Eindrucks der öffentlichen Diskussion koordinierten die Kantone den Sprachenunterricht gut.
Der St.Galler Regierungsrat ist prinzipiell gegen Bundesrecht beim Fremdsprachenunterricht. (Bild: GEORGIOS KEFALAS (KEYSTONE))

Der St.Galler Regierungsrat ist prinzipiell gegen Bundesrecht beim Fremdsprachenunterricht. (Bild: GEORGIOS KEFALAS (KEYSTONE))

ST.GALLEN. Die Vernehmlassung zum revidierten Sprachengesetz des Bundes geht am Freitag zu Ende. Der Regierungsrat des Kantons St.Gallen habe zu den vorgeschlagenen Varianten keine Stellung genommen, weil er prinzipiell gegen Bundesrecht beim Fremdsprachenunterricht sei. Dies teilte die St.Galler Staatskanzlei am Donnerstag mit.

«Der überwiegende Teil der Kantone, in denen über 90 Prozent der Wohnbevölkerung leben − darunter auch der Kanton St.Gallen − hält sich an das Sprachenkonzept, auf welches sich die Kantone schon im Jahr 2004 geeinigt hatten», heisst es im Communiqué. Die St.Galler Regierung sei der Auffassung, dass das Sprachenkonzept auch in Zukunft vollzogen werden soll. Das klare Bekenntnis des St.Galler Stimmvolks zum HarmoS-Konkordat in der Volksabstimmung vom 25. September habe diese Haltung bestätigt.

Französisch-Offensive
Der St.Galler Erziehungsrat hat Fördermassnahmen für den Französischunterricht beschlossen: Auf das Schuljahr 2017/18 soll ein neues Lehrmittel «Dis donc!» eingeführt werden. Gleichzeitig werde mehr Halbklassenunterricht eingebaut und für die Lehrpersonen eine Weiterbildungsoffensive gestartet. (sda)

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