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Sporthalle: Stadt schluckt Kröte

Arbon Die Stadt Arbon soll die Kröte schlucken und sich anteilmässig mit 758 077 Franken an den schadensbedingten Mehrkosten der neuen Sporthalle beteiligen. Dies beantragt die Finanzkommission – wie auch der Stadtrat – dem Stadtparlament. In der finanziellen Situation, in der sich die Stadt befindet, sei dies «eine besondere Belastung». Ob die Stadt verpflichtet werden könne, sei zwar rechtlich diskutabel. Der Regierungsrat mache aber die Beteiligung des Kantons an den Mehrkosten von gut drei Millionen davon abhängig, dass auch die Stadt ihren Obolus leistet – als dritte Nutzerin der Halle neben der Sekundarschulgemeinde Arbon als Bauherrin und dem Kanton (Träger des Bildungszentrums). Die Kommission spricht von einer «vernünftigen Lösung», weil die Belastung der Arboner Steuerzahler «deutlich grösser wäre, wenn die Sekundarschule sämtliche Mehrkosten zu tragen hätte». An der Kostenüberschreitung von 473 070 Franken – die Schaden-Sanierungskosten nicht eingerechnet – hält sich die Stadt hingegen schadlos. (me)

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