Sport aus Südfrankreich

Die Boule-Sportart Pétanque stammt ursprünglich aus Südfrankreich. Laut Überlieferung entstand die Sportart in der Hafenstadt La Ciotat. Jules Le Noir, der altersbedingt nicht mehr mit den Boulespielern auf dem Dorfplatz mitspielen konnte, setzte sich auf eine Bank.

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Die Boule-Sportart Pétanque stammt ursprünglich aus Südfrankreich. Laut Überlieferung entstand die Sportart in der Hafenstadt La Ciotat. Jules Le Noir, der altersbedingt nicht mehr mit den Boulespielern auf dem Dorfplatz mitspielen konnte, setzte sich auf eine Bank. Dort begann er, seine Kugeln auf eine kurze Distanz zu werfen. Nach und nach schlossen sich ihm andere an. Man einigte sich darauf, stehend und auf sechs Meter Distanz zu spielen. Der Name «Pétanque» leitet sich vom französischen Begriff «pieds tanqués» ab, was übersetzt «geschlossene Füsse» heisst. Man spielt auf 13 Punkte. Das Ziel ist, die Kugeln möglichst nahe an die kleinere Zielkugel zu werfen. Im Unterschied zu Boccia kann Pétanque auf jedem Untergrund gespielt werden. (dba)

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