Spitex-Vertreterinnen im Stadtparlament wehren sich

Die vier städtischen Spitex-Vereine sind vom Sparprogramm «fit13plus» direkt betroffen. Die Stadt will bei der Spitex 170 000 Franken einsparen, indem sie zum einen die Beiträge um einen Franken pro verrechnete Einsatzstunde kürzt.

Drucken
Teilen

Die vier städtischen Spitex-Vereine sind vom Sparprogramm «fit13plus» direkt betroffen. Die Stadt will bei der Spitex 170 000 Franken einsparen, indem sie zum einen die Beiträge um einen Franken pro verrechnete Einsatzstunde kürzt. Zum anderen werden die Vereine neu dazu verpflichtet, eine Wegpauschale von fünf Franken pro hauswirtschaftlichem Einsatz zu erheben.

Kritik an der Wegpauschale

Nun stellen zwei Spitex-Vertreterinnen, die im Stadtparlament sitzen, dem Stadtrat kritische Fragen. FDP-Frau Barbara Frei ist Präsidentin der Spitex Centrum, SP-Mitglied Lisa Etter-Steinlin amtet als Präsidentin der Spitex West. Die beiden haben eine einfache Anfrage eingereicht, in der sie die neu zu erhebende Wegpauschale kritisieren. Die dadurch generierten zusätzlichen Einnahmen seien nur gering, würden jedoch einen «enormen administrativen Aufwand» verursachen.

«Warum nur die Spitex?»

Vor allem aber stören sich die beiden Frauen daran, dass die Spitex nicht gleich wie andere private Anbieter behandelt werde. So wollen sie vom Stadtrat wissen, weshalb weder die Pro Senectute noch der Haushilfe- und Entlastungsdienst (HED) eine Wegpauschale erheben müssten. Zudem stellen sie die Frage, weshalb die Restfinanzierung der hauswirtschaftlichen Leistungen weder bei der Pro Senectute noch beim HED gekürzt worden seien und welches Sparpotenzial man damit erreichen könnte. (cw)